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HS-Kulturkorrespondenz: Die CeBit ändert ihr Gesicht

02. Februar 2010 (HL-Red.). HS-Kulturkorrespondenz: Die CeBit ändert ihr Gesicht - Von Hans-Joachim Lender und Horst Schinzel: Die CeBit in Hannover – Europas bedeutendste Telekommunikations-Messe- leidet seit einigen Jahren unter einem bedenklichen Aussteller- und Zuschauerschwund. Dem will die Ausstellungsleitung mit einem neuen Konzept begegnen, das zum Abschluss der diesjährigen Ausgabe vom 2. bis 6. März vorgestellt werden soll.

Angesichts der wachsenden Bedeutung des Internets soll künftig mehr auf den Verbraucher als Besucher gesetzt werden. Dazu sollen auf der Messe die Bereiche für Geschäftskunden und Endverbraucher getrennt und eine bessere Besucherführung eingerichtet werden.
Schon in diesem Jahr – wenn Spanien Partner ist – setzt die Ausstellung verstärkt auf den Endverbraucher.
Dem dient besonders dsr neue Bereich „CeBit Sounds!“ Der deckt den ganzen Umfang des Musikgeschäfts ab. Auch Instrumentenhersteller werden hier ihren Platz haben. „Social Networks“ wie MySpace, Yavido und msicXcard haben ihr Kommen zugesagt. Musik- und IT-Industrie sollen in Halle 222 vereinigt werden Deren Bühne soll zum zentralen Treffpunkt werden.
Während die großen IT-Unternehmen das neue Konzept einhellig begrüßen, fürchten vor allem kleine und mittlere Firmen, künftig „untergebuttert“ zu werden. Schon auf dem Deutsche-Spanischen ITK-Gipfel am 2. März ist für die kaum Raum. Branchenverband Bitkom sagt es offen“ von einem stärker Austausch können weltweit tätige deutsche Firmen profitieren“. Spanien ist einer der wichtigsten deutschen Außenhandelspartner.
Deshalb werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und Spaniens Minsiterpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero am Abend des 1. März gemeinsam die Messe eröffnen. Zu dem Wirtschaftsgipfel am nächsten Tag werdne die Wirtschaftsminister beider Länder erwartet.
Weitere wichtige Themen der diesjährigen CeBit sind Telematik und Heimvernetzung. Erstmals werden die Verkehrsleitssysteme der Zukunft vorgestellt. Das europäische Notrufsystem eCall soll hier in die Praxis nmgesetzt werden. Volkswagen will entsprechende Beispiele vorstellen. Niedersachsen baut die technologische Infrastruktur für eine Erprobung auf. Die neuen Empfänger sollen nicht nur GPS-Signale, sondern auch die des künftigen europäischen Sattellitennavigationssystems Galileo verarbeiten können. Die Technische Universität Braunschweig wird den Feldroboter „Helios“ präsentieren, der nicht nur die Navigation auf den Feldern übernimmt, sondern auch Unkraut erkennen und bekämpfen kann. Großen Raum sollen auch Elektromobilität und Hybrid_Antriebe einnehmen.
Die umfassende Vernetzung des Hauses geht weiter. Microsoft stellt das Digitale Klassenzimmer in der Praxis vor. Dazu sollen mehr als fünfhundert Schüler ihren Unterricht auf die CeBit verlagern. Informationstechnik
In der Schule wird immer wichtiger – wie die Schulträger das finanzieren sollen, steht auf einem anderen
Blatt.
Die Wohnung der Zukunft wird mit „Conected Living“ in Halle 6 dargestellt. Es geht darum, dass alle Geräte im Haushalt herstellerübegreifend vernetzt und gesteuert weerden können. Energieassistenten sollen die Heiz- und Stromkoston reduzieren, digitale Küchenhelfer die Hausfrau oder den Hausmann bei der Zubereitung gesunder Gerichte unterstützen und ein Gesundheitsassistent das richtige Fitness-Programm zeigen. Die Deutsche Telekom etwa stellt ein Gerät vor, das alle diese Informationen sammelt und visualisiert und auch noch den aktuellen Wetterbericht zeigt. Immerhin könnten so die die Energiekosten bis zu einem Drittel vermindert werden.

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