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Innenminister zu Gast auf Neujahrsempfang des Weißen Ring HL

22. Januar 2010 (HL-Red.). Die Polizei in Schleswig-Holstein wird sich auch weiterhin darum kümmern, dass junge Menschen möglichst nicht kriminell werden beziehungsweise wieder auf den richtigen Weg zurückkehren. "Einen Ausstieg aus der Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche wird es nicht geben", sagte Innenminister Klaus Schlie auf dem Neujahrsempfang des Weißen Rings gestern in Lübeck. Er rief alle wichtigen gesellschaftlichen Organisationen auf, an der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit mitzuwirken.

Prävention ist nach Ansicht des Ministers nicht allein Sache der Polizei und der Justiz. "Jeder muss in seinem beruflichen und persönlichen Umfeld seinen Beitrag leisten", sagte Schlie. Dieser Appell richte sich insbesondere an Eltern, Schulen, Vereine, Kommunen, Gewerkschaften, Unternehmen, Kirchen und die Presse. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger beruhe auf einer Zusammenarbeit zwischen Staat und Gesellschaft und einer ausgewogenen Mischung aus Prävention und Repression.

Schlie bezeichnete die Prävention als einen wichtigen Beitrag für einen besseren Opferschutz. "Straftaten zu verhindern ist ebenso wichtig wie Straftäter zügig zu verurteilen und Opfer zu entschädigen und persönlich zu betreuen", sagte der Minister. Er habe mit Befriedigung festgestellt, dass die Interessen der Opfer von Straftaten heute mehr Beachtung fänden. "In der Vergangenheit haben wir sehr viel über die soziale Situation eines Straftäters gesprochen und dabei das körperliche Leid und die seelische Not seines Opfers vernachlässigt", sagte Schlie. Der Staat habe jedoch eine besondere Verpflichtung gegenüber den Opfern von Straftaten.

Quelle: Innenministerium SH

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