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Staatsbürgerrecht: SH-Minister für Abschaffung des Optionmodells

21. Januar 2010 (Kiel/HL-Red.). Mit Blick auf die nächste Integrationsministerkonferenz fordert der schleswig-holsteinische Minister für Justiz, Gleichstellung und Integration, Emil Schmalfuß, das deutsche Staatsbürgerschaftsrecht attraktiver zu gestalten. "Ich werde mich dafür einsetzen, dass das Optionsmodell abgeschafft wird", so Schmalfuß. "Jugendliche, die die deutsche Staatsangehörigkeit durch Geburt oder als Kind nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz erworben haben, sollen diese unabhängig von einer anderen Staatsangehörigkeit auch nach Vollendung des 18. Lebensjahres behalten können."

Schmalfuß macht deutlich, dass es endlich zu einer Entideologisierung der Staatsbürgerschaftsfragen kommen muss. "Wo liegt eigentlich die Bedrohung für unseren Staat, wenn jemand zwei Staatsangehörigkeiten hat? Wir leben doch in einer zunehmend globalisierten Welt", fragt der Minister. Die Abschaffung des Optionsmodells wäre für ihn ein erster Fortschritt.

Schmalfuß ist sich sicher: "Gemeinsam können wir die Zukunft in unserem Land nur gestalten, wenn wir unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit doppelter Staatsbürgerschaft ermöglichen, sich ihrem Herkunftsland weiter verbunden fühlen zu können."

Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration

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