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VNW MieterTipp: Heizenergie und damit Geld sparen

12. Januar 2010 (HL-Red./RB) Klirrende Kälte draußen, die Heizung drinnen bis zum Anschlag aufgedreht, die Wärme zum Kamin herausgeheizt. Das muss nicht sein. Richtiges Heizen und Lüften will gelernt sein, schont den Geldbeutel des Mieters und trägt zum Klimaschutz bei. Einige Tipps zum Energiesparen hat der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen für Mieter parat:
VNW Pressesprecher Dr. Peter Hitpaß: „Drehen Sie die Heizkörper in regelmäßig benutzten Räumen nie ganz ab. Wenn Räume auskühlen, sinken die Wandtemperaturen. Der Raum bleibt auch bei kurzzeitigem Erwärmen unbehaglich. Temperieren Sie wenig beheizte Räume nicht über andere, beheizte Räume, mit. Dies erhöht die Schimmelgefahr - die wärmere Luft transportiert Feuchtigkeit in den kalten Raum, wo sie kondensieren kann. Wenn eine Wohnung nur über einen Heizkörper beheizt wird, können die Energiekosten steigen, weil an dem Heizkörper besonders viele Einheiten gezählt werden. 20 - 22°C Raumlufttemperatur sind in der Heizperiode ausreichend. Jedes Grad weniger Temperatur bedeutet eine Energieeinsparung von 6 Prozent.

Verdecken Sie die Heizkörper nicht durch Gardinen oder Möbel. Das behindert die Wärmeabgabe an den Raum und führt so zu höheren Heizkosten. Schließen Sie während des Lüftens die Thermostatventile. Durch die kalte Außenluft „denkt“ das Thermostatventil sonst, der Raum sei kalt. Das Ventil würde vollständig öffnen, wodurch der Heizkörper besonders viel Wärme abgeben würde, während das Fenster offen ist“

Die Mitgliedsunternehmen des VNW tragen ihren Teil zur Energieeinsparung bei. Jährlich investie-ren sie mehrere Hundert Millionen Euro in energiesparende Heizungen, besser gedämmte Wände, Photovoltaikanlagen oder Blockheizkraftwerke. Mit ihrer Aktion Energiewende wollen sie bis zum Jahr 2020 in ihren Wohnungen 15 Prozent Energie und 25 Prozent CO2 einsparen.

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. vertritt 316 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. In ihren 722.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen.

Quelle: Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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