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Wachstumspaket des Bundes berücksichtigt Bedürfnisse von Älteren

28. November 2008 (Lübeck). Eine gute Nachricht für Seniorinnen und Senioren: Die SPD hat zusammen mit der Union die Förderung des altersgerechten Umbaus von Wohnraum beschlossen. „Wir leisten damit einen Beitrag, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern. Die Initiative ist Teil des Maßnahmenpakets ‚Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung’. Unter anderem stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) dafür Mittel für Kreditzusagen bereit, die zum Teil mit Haushaltsmitteln des Bundes zur Zinsverbilligung unterstützt werden. Für sie übernimmt der Bund Ausfallrisiken. Gleichzeitig stärken wir damit die Realwirtschaft“, erklärt die Lübecker SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales.

Die Mittel zur Förderung ökologischer Gebäudesanierung und energieeffizienten Bauens werden für die Jahre 2009 bis 2011 um rund drei Milliarden Euro aufgestockt. Hierin enthalten ist die Initiative der Bundes zur Förderung altersgerechten Umbaus von Wohnraum durch die KfW sowie der Investitionspakt zwischen Bund, Ländern und Gemeinden zur energetischen Sanierung von Schulen, Kindergärten, Sportstätten und sonstiger sozialer Infrastruktur inklusive Großsiedlungen. Das von der KfW in den einschlägigen Programmen – besonders dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm – zusätzlich bereitgestellte Kreditvolumen beträgt rund 8,5 Milliarden Euro.

„Nach wie vor wird es das Ziel der meisten älteren Menschen bleiben, so lange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung und vorzugsweise auch in ihrem gewohnten Umfeld mit den entsprechenden sozialen Kontakten zu leben“, so Hiller-Ohm.

„Deshalb geht es darum, ein ‚lebenszyklisches’ Bauen zu etablieren, das auf die Belange des Älterwerdens Rücksicht nimmt. Ein barrierefreies Bauen macht beim Neubau und der Modernisierung zumindest für diesen Teil des Wohnungsbestands spätere schwierige Anpassungsmaßnahmen überflüssig.“

„Ebenso wie in den Wohnungen muss auch im Wohnumfeld für Barrierefreiheit gesorgt werden. Dies ist vor allem Aufgabe der Kommunen. Sie sollten beispielsweise die Vergabe öffentlicher Mittel zur Entwicklung der Infrastruktur an bestimmte Bedingungen zur Herstellung von mehr Barrierefreiheit knüpfen“, so der Vorschlag von Hiller-Ohm.

„Die SPD hat die richtigen Antworten auf die Fragen der Zukunft und setzt sich für ein solidarisches Miteinander der Generationen ein.“

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