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Sana Klinikum Lübeck "Krankenhaus Süd" investiert und saniert

04. Dezember 2009 (HL-Red.) Das Sana Klinikum Lübeck rüstet sich für die Aufgaben der kommenden Jahre. Mit einer umfangreichen Sanierung der Eingangshalle und der Endoskopie werden in Kombination mit dem Fachärztezentrum am Krankenhaus Süd (wie berichtet) patientenfreundliche Wege für die Zukunft geebnet. Zusätzlich werden 2 Stationen für die Integration der Onkologischen Tagesklinik und den Neubau einer Palliativstation am Sana Klinikum Lübeck begonnen. Den Start dieser Baumaßnahmen gab in einer offiziellen kleinen Feierstunde der neue Geschäftsführer der Sana Kliniken, Klaus Abel, am Donnerstag bekannt.




Foto(Reinhard Bartsch): Feierliche Enthüllung des Bauschildes am Donnerstag: Insgesamt werden 13,6 Millionen für Neubau und Sanierung investiert.

Die positive Leistungsentwicklung im Bereich der Endoskopie (Koloskopien, Proktoskopien, Bronchoskopien, Ultraschalluntersuchung und Endosonographien) wie die hygienischen Anforderungen für moderne Untersuchungsverfahren und Methoden haben die Sana Kliniken Süd dazu veranlasst, die Endoskopie zügig auf die modernen Anforderungen einzurichten. Auch die Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten Dr. Mackenroth und Dr. Botzler werden die Entwicklung zu einem gastroenterologischen Zentrum am Krankenhaus Süd weiter voran treiben. „Wir sind mit den neuen Räumen und den darin vorhandenen Untersuchungsmethoden in der Lage, so Herr PD Dr. Bahr, Klinikleiter der Medizinischen Klinik I im Krankenhaus Süd, sämtliche diagnostischen und therapeutischen Verfahren der Endoskopie für unsere Patienten ambulant wie stationär anzubieten“. Auch er freut sich auf das neue Ambiente, das mit der Neugestaltung der Eingangshalle, der Verlegung der Rezeption und der verbesserten Strukturierung der ambulanten und stationären Patientenaufnahme einhergehen wird. „Patienten und Besucher sollen sich beim Empfang im Sana Klinikum Lübeck wie bei einem Hotelempfang fühlen“, so der Geschäftsführer Klaus Abel im Interview.




Foto: Klaus Abel


Mit den beiden Stationen, die auf das derzeitige Gebäudeteil K aufgesetzt werden, wird es den Sana Kliniken möglich sein, die onkologische Kompetenz im ambulanten und stationären Bereich mit den operativen Disziplinen in einem Gebäude unterzubringen. „Dies schafft kurze Wege und wird zu einer Optimierung der Versorgung unserer Patienten führen“, so Herr PD Dr. Sebastian Fetscher. Das Krankenhaus Süd möchte im Bereich der Onkologie seine Kompetenz ausbauen und das Angebot in Kooperation mit niedergelassenen Ärzten erweitern.

Das Gesamtvolumen der Baumaßnahme für Neubau und Sanierung werden auf 13,6 Mio. € beziffert. Knapp 10 Mio. € werden hierbei vom Land Schleswig-Holstein getragen. Im Beisein von Silke Seemann, landesseitig hiervor zuständig, erklärte Sana-Vorstandsmitglied Dr. Klaus Müschenich: „Wir setzen auf den Standort Lübeck und wollen uns in dieser Region eine Entwicklung medizinischer Versorgungskonzepte und breite Angebote für die Lübecker Bevölkerung positionieren. Wir investieren deshalb in den Gesundheitsstandort am Krankenhaus Süd in Lübeck“.

Quelle: Sana Klinikum Lübeck


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Foto: Lienhard Böhning, Stellvertretender Stadtpräsident der Hansestadt Lübeck in seinem Grußwort: "Wir freuen uns als Mitgesellschafterin - wenn auch nur zu 5,49 % - dass hier etwas entsteht, dass der von der Hansestadt vor 30 Jahren erstellte, nun in die Jahre gekommene Bau den Erfordernissen des 21. Jahrhunderts angepasst und neu gestaltet wird. Damit verbinden Sie auch ganz augenscheinlich Tradition und Fortschritt im besten Sinne!"





Foto: Dr. Markus Müchenisch vom Sana-Vorstand (München): "Lübeck wurde nicht aus Zufall für diese Investitionen ausgesucht. Diese Klinik ist eine "Perle", deren "Exel-Tabelle" die Pflicht, das Konzept die "Kür" ist." Es gelte vorrangig, den Menschen "Angst" zu nehmen, wenn diese ins Krankenhaus müssten. "Wichtig also, das Vertrauen zu gewinnen", so dieser weiter. Er setzt vor allem auf Team-Arbeit; denn sonst könne das beste Konzept nicht funktionieren.





Foto: "Lübeckerin" Silke Seemann, an diesem Tage für das Gesundheitsministerium vor Ort, bedauerte, dass ein Zuwendungsbescheid noch für 2009 leider dem Konjunktor-Programm zum Opfer gefallen sei: "Aber im Januar wird ein Zuwendungsbescheid in Höhe von 10 Millionen Euro übergeben."





Architekt Stefan Luhdes setzt das Gesamtprojekt "bei laufendem Betrieb" um. Er geht davon aus, dass die Umsetzung ca. 2013/14 pünktlich erfolgt.







Fotos (© Reinhard Bartsch)





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