Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Arbeit Wirtschaft H'werk Politik

HS-Kulturkorrespondenz: SH - Immobilienpreise sinken

01. Dezember 2009 (HL-red.) HS-Kulturkorrespondenz: Schleswig-Holstein. Immobilienpreise sinken. Von Horst Schinzel: Zwei Nachrichten, die sich auf den ersten Anschein zu widersprechen scheinen: Die Nachfrage nach gebrauchten Immobilien nimmt zu. Deren Preise sinken. Dies behauptet wenigstens ein Marktbeobachter, während die Marktführerin von im ganzen stabilen Preisen spricht.
Fakt ist, dass nach einer relativ starken Kaufzurückhaltung zu Jahresbeginn seit dem zweiten Vierteljahr die Nachfrage nach gebrauchten Immobilien ständig gestiegen ist. Die Landesbausparkasse spricht davon, dass im September ein vorläufiger Höhepunkt mit einem Umsatzplus von fünfunddreißig Prozent erreicht worden sei. Insgesamt haben allein durch die Vermittlung der Landesbausparkasse Schleswig-Holstein / Hamburg von Januar bis Oktober 1.06 Häuser, Wohnungen und Grundstücke mit einem Wert von 131 Millionen Euro ihren Besitzer gewechselt-
Zunehmend werden Mehrfamilienhäuser und Eigentumswohnungen auch für Anleger interessant. Offenbar zeichnet sich hier als Auswirkung der Finanzkrise ein neuer Trend ab. „Sachwerte erleben eine Renaissance“, so Eckhard Schwill, Geschäftsführer der LBS Immobilien GmbH in Kiel Dagegen sind. Neubauten nach wie vor kaum im Angebot. „Im vergangenen Jahr ist die Neubautätigkeit in Schleswig-Holstein auf dem niedrigsten Niveau angekommen“, so Schwill.
Nach seiner Auffassung wird dies zu – wenn auch regional unterschiedlich – zu spürbaren Engpassen bei der
Wohnungsversorgung und teilweise anziehenden Mieten führen. Dies müsste nicht zuletzt vor dem aus dem gesellschaftlichen Trend heraus zu erklärenden Wachsen der Zahl der Haushalte gesehen werden Überdies werden die Häuser und Wohnungen, die auf den Markt kommen, immer älter.
Das hat auch Auswirkungen auf die Preisgestaltung. Es sei von wachsender Bedeutung, ob eine Immobilie hinsichtlich Instandhaltung und Modernisierung auf dem neusten Stand gehalten worden sei, betont Schwill.
Daneben sind weiterhin Lage und Örtlichkeit preisgestaltend. Einen Spitzenplatz nimmt weiterhin die Lübecker Bucht ein. Auf jeden Fall können schlecht ausgestattete Wohnungen und Häuser nur mit erheblichen Abschlägen einen Käufer finden.
Die Nachfrage ist nach den Erfahrungen Schwills in den jeweiligen Preissegmenten sehr unterschiedlich. Einfamilienhäusern .in stadt- und stadtnahen Randlagen lassen sich dann gut verkaufen, wenn nicht mehr als 250.000 Euro verlangt wird. Teuere Angebote finden nur schwer einen Käufer. Generell dauert es länger, bis sich ein Interessent findet und dser nimmt sich dann für seine Entscheidung auch noch länger Zeit. Große Erwartungen setzten die Fachleute in den Umstand, dass die Wohn-Risterförderung allmählich Wirkung zeigt.

Postfach 347 * 23 693 Eutin * Tel 04521 790 521 * Mobil 0176 4801 3589 + Fax 04521 790 522 * email hskultur@aol.com

Impressum