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IHK zu Lübeck denkt an Wirtschafts-Fonds für den HL-Flughafen

22 . November 2009 (HL-red.) Flughafen - Wirtschaft will Geld geben: Kommende Woche entscheidet die Bürgerschaft über die Zukunft des Lübecker Flughafens. Die Wirtschaftsverbände warben am Freitag noch einmal für den Erhalt. Die IHK kündigte einen Fonds an, der Geld für den Airport sammeln soll: IHK, DEHOGA, Lübecker Verkehrsverein, der Einzelhandelsverband Nord, die Kaufmannschaft zu Lübeck, der Verein Check In und die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH hatten am Freitag gemeinsam zur Pressekonferenz eingeladen. Ihr eindringlicher Appell an die Lübecker Politik: Die Schließung des Flughafens müsse verhindert werden. Sollte der Betrieb eingestellt werden, bekäme Lübeck keine zweite Chance auf einen Flughafen.





























Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck


IHK-Präses Bernd Jorkisch warb leidenschaftlich für den Flughafen. Er sei wichtig für die gesamte Region. So generiere er jährlich ein Steueraufkommen von fünf Millionen Euro. Nach Berechnungen der Landesverkehrsgesellschaft würden rund 42 Prozent der Passagiere als Touristen in der Region bleiben. Jeder von ihnen würde rund 90 Euro am Tag ausgeben. Jorkisch berichtete auch von Gesprächen mit dem Flughafen Hamburg. Dort würde man die geplante Schließung nicht verstehen.

Eine Schließung würde nach Angaben der Wirtschaftsverbände mindestens 15 Millionen Euro kosten. So müssten rund vier Millionen Euro an Landesförderung zurückgezahlt werden. Weitere drei Millionen soll die Auffanggesellschaft für die Mitarbeiter kosten.

Die IHK will den Flughafen auch aktiv unterstützten. Sie hatte im Laufe der Woche bereits angekündigt, aktiv neue Kunden zu suchen. Am Freitag schlug sie zusätzlich eine finanzielle Beteiligung der Lübecker Wirtschaft vor. Sie soll in einen Flughafen-Fonds einzahlen. Vom Betrieb würde die gesamte HanseBelt-Region profitieren.

Flughafen-Geschäftsführer Tom Wilson glaubt fest an eine Zukunft für Blankensee. Sobald Rechtssicherheit bestehe, werde der Betrieb schnell wachsen. Und mit der Verlängerung der Landebahn können auch vollgetankte Maschinen starten - das sei bisher auch ein Kritikpunkt von Fluggesellschaften gewesen.


Quelle: HL-live/IHK zu Lübeck


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