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IHK-Vollversammlung: Ostholstein hat großes Potenzial

17. November 2009 (HL-red.) Der Kreis Ostholstein hat beste Chancen für die Zukunft. Das sagte Bernd Jorkisch, Präses der IHK zu Lübeck, auf dem Empfang der IHK-Vollversammlung für die regionale Wirtschaft im Eutiner Schloss. Mehr als 160 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung waren der Einladung gefolgt und nutzten den Empfang zum Kennenlernen, Erfahrungsaustausch und Netzwerken. Zuvor waren die Mitglieder der Vollversammlung zu ihrer letzten regulären Sitzung in dieser Legislaturperiode zusammengekommen. „Mit unserer Präsenz in der Region stärken wir den Kontakt zu den Unternehmern vor Ort und präsentieren uns als kompetenter Ansprechpartner der regionalen Wirtschaft, der ihren Interessen auch in Bund und Land Gehör verschafft“, so Jorkisch.

In der Sitzung des „Parlaments der Wirtschaft“ hatte Katja Lauritzen, Geschäftsführerin der Ostsee-Holstein-Tourismus, für ein neues Konzept zur Gewinnung von mehr Urlaubern geworben. Mit „Destination Fehmarnbelt“ ergreift die Branche die sich aus dem Bau der festen Fehmarnbeltquerung bietenden Chancen. Notwendig dafür seien ein Marketingkonzept und eine PR-Kampagne, um überregional für die Region zu werben. Lauritzen appellierte an alle Akteure, bei diesem Projekt eng zusammenzuarbeiten.
Auch Jorkisch betonte die besondere Bedeutung des Tourismus für Ostholstein, der sich trotz der Wirtschaftskrise in diesem Jahr positiv entwickelt habe. Zugleich freute er sich darüber, dass die Industrie sich zu einem starken Standbein im Kreis Ostholstein entwickle. „Herstellungs- und Industriebetriebe wie die Kuhnke AG in Bad Malente, Michael Klems in Bad Malente, Weier Antriebe und Energietechnik GmbH in Eutin, bis hin zu Heinrich Willi Schröder in Pansdorf haben sich im deutschen und im europäischen Markt etabliert sowie wichtige Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen“, so der Präses. Auch in der Nahrungsmittelindustrie sind die Schwartauer Werke und die Lübecker Marzipanfabrik von Minden & Bruhns GmbH & Co. KG in Stockelsdorf wichtige Arbeitgeber mit überregionalen Ausstrahlungseffekten.
Jorkisch bedankte sich bei den ehrenamtlich in der Vollversammlung engagierten Unternehmern für ihren Einsatz zum Wohle der regionalen Wirtschaft. „Ihr Sachverstand hat wesentlich zum Erfolg unserer Arbeit in den zurückliegenden sechs Jahren beigetragen. Die Selbstverwaltung der Wirtschaft hat sich bewährt.“ Zugleich appellierte er an die Unternehmer, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und der Selbstverwaltung der Wirtschaft mit ihrer Stimme bei den laufenden Wahlen zur Vollversammlung ein großes Gewicht zu geben. Insgesamt 68.000 Unternehmen im Bezirk der IHK zu Lübeck sind aufgerufen, noch bis Dienstag, 8. Dezember 2009, ein neues Parlament der Wirtschaft zu wählen. 145 Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Branchen bewerben sich um die 64 Sitze. Die aus ehrenamtlich engagierten Unternehmerinnen und Unternehmern gebildete Vollversammlung ist das höchste Gremium der IHK. Sie bestimmt die Leitlinien der IHK-Arbeit, von der Politikberatung über die Interessenvertretung und Verkehrsprojekte bis hin zur Höhe des IHK-Beitrages.
Am 26. Januar 2010 konstituiert sich die neue, auf sechs Jahre gewählte Vollversammlung. An dem Tag wählen die Abgeordneten auch den Präses. Weitere Informationen zu den Wahlen, den Kandidaten sowie den Aufgaben und Erfolgen der Vollversammlung finden Sie im Internet unter www.ihkwahl-luebeck.de.


Quelle: Industrie- und Handelskammer zu Lübeck

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