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Dr. Michael Gross gab kompetente Tipps für Existenzgründer

01. November 2009 (HL-red.) Sieg oder Niederlage –für Sportler und Unternehmer ist es häufig nur eine Kleinigkeit, die über den Erfolg entscheidet. „Wichtig ist, dass Sie aus den Fehlern lernen und dann wieder einen Schritt nach vorn machen. Wenn Sie stehen bleiben, kommen Sie nicht ans Ziel“, sagte Dr. Michael Gross. Der deutsche Schwimmolympiasieger sprach auf dem sechsten Existenzgründungsforum, in diesem Jahr wieder gemeinsam von Handwerkskammer Lübeck und IHK zu Lübeck organisiert.
Thema des Hauptvortrags von Gross: „Sieg und Niederlage – Basis zur Motivation“. Mehr als 250 angehende Unternehmer hörten einen spannenden Vortrag in den Lübecker Media Docks. Insgesamt besuchten das Existenzgründungsforum rund 800 Interessenten, die sich in Workshops und an den Messeständen der 35 Aussteller aus erster Hand über das Thema Gründung informierten.

Gross, der in seinem Leben rund 38.000 Kilometer geschwommen ist, zog immer wieder Parallelen zwischen Sportlern und Selbstständigen. Beide müssten ein klares Ziel vor Augen haben, beide müssten sich immer wieder selbst motivieren und häufig auch überwinden. „Einmal bin ich einen Marathon geschwommen. Anschließend wollte mein Trainer, dass ich noch einmal 100 Meter schwimme“, erzählte der Inhaber einer Firma für Unternehmenskommunikation. „Ich bin die Strecke in einer guten Zeit geschwommen und war überrascht, welche Kräfte noch in mir stecken.“ Dennoch sei es für Sportler und Unternehmer gleichermaßen wichtig, sich Pausen zu gönnen. Danach könnten sie voller Elan wieder ans Werk gehen.

Wichtig sei es für Unternehmer, auch in Phasen des Erfolges neue Ideen zu entwickeln und sich neu aufzustellen, um nicht träge zu werden. „Vor den Olympischen Spielen 1984 habe ich mein Training und meine Technik verändert, denn ich konnte nicht noch besser werden – aber die anderen.“ Obwohl ihm zwischendurch Zweifel gekommen seien, habe Gross am Ende Erfolg gehabt. Auch in der gegenwärtigen Krise könne der einzelne Gründer viel für sich tun, indem er sich an die Situation anpasst. Entscheidend sei es, dass die angehenden Unternehmer das tägliche Wechselbad der Gefühle für sich nutzten, indem sie aus jedem Erfolg und jeder Niederlage eine Lehre zögen.

Diesen Rat gaben auch Lydia Rahaus, Gründerin der Firma Schokodeern in Preetz, IHK-Präses Bernd Jorkisch und Handwerkskammer-Präsident Horst Kruse den Gründungs-Interessenten. In einer Talkrunde sagte Rahaus, die sich vor einem Jahr selbstständig gemacht hat: „Wichtig sind ein fein ausgearbeiteter Businessplan und ein schlüssiges Konzept. Daran habe ich viele Jahre lang gearbeitet, aber jetzt habe ich Erfolg.“ Jorkisch ergänzte, es sei außerdem entscheidend, dass ein Unternehmer nicht nur sich selbst, sondern auch andere für seine Idee begeistern könne. Horst Kruse freue sich jeden Tag aufs Neue, über die Motivation der eigenen Mitarbeiter die Wünsche der Kunden erfüllen zu können.




Foto (IHK zu Lübeck): IHK-Präses Bernd Jorkisch (von links), Schwimmstar Dr. Michael Groß, "Schokodeern"-Gründerin Lydia Rahaus und Handwerkskammer-Präsident Horst Kruse gaben Existenzgründern Tipps.


Quelle: Industrie- und Handelskammer zu Lübeck

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