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Konditoreninnung versteigerte Prüfungs-Torten für WEISSEN RING

29. Oktober 2009 (HL-red.) Gestern ein „denkwürdiger Tag“ in Lübeck: Morgens Aufregung in der Gewerbeschule Nahrung und Gastronomie Lübeck; denn Auszubildende im Konditorenhandwerk sollten in einer Vorprüfung zeigen, was sie bis dahin „praktisch“ gelernt hatten. Auf der einen Seite das Fach „KonditorInnen“, auf der anderen Fachverkäuferinnen, denn es obliegt, die ihnen anvertrauten Produkte so kreativ zu verpacken, dass die Kundschaft zu Kauf nicht nur angeregt, sondern dazu geradezu „verführt“ wird.
Klassenlehrer Axel Flötotto und der Obermeister der Landungsinnung der Konditoren Peter Czudaj hatten zu der mit einem Pokalwettbewerb verbundenen „Prüfung“ in diesem Jahr und damit erstmals eine zusätzliche Idee: Sie erklärten sich zuvor, ca. 60 leckere kleine Torten und ca. 30 Pralinenpräsente zugunsten des WEISSEN RINGS versteigern zu wollen. Und wo also besser könnte man das, als in Lübecks „bester Stube“, dem Audienzsaal des Lübecker Rathauses, anbieten. Und so machte „man“ runde Sache, gewann nicht nur diese historische Räumlichkeit tatsächlich dazu, Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer war davon so angetan, dass sie sich gerne als Schirmherrin insgesamt dazu zur Verfügung stellte. Außerdem suchte sie gemeinsam mit dem ebenfalls von dieser Idee begeisterten, schon gerne zu nennende„Mr. WEISSER RING“ Detlef Hardt die Schulräume auf, um den zukünftigen Fachkräften zuzuschauen, wie man „so etwas macht“.

Kurz nach 13 Uhr dann Blich möglich auf noch abgeschirmt aufgetischte traumhafte Torten- und Pralinen-Schmankerl im Audienzsaal, im Foyer „Kostproben“ von Kaffee bis Leckereien dieser Art.
Dann endlich öffnete sich besagte „Lübecks beste Stube“, geradezu „überrollt“ von einem Publikumsinteresse, dass sogar noch ein paar Stühle vor die „erste“ Reihe gestellt werden mussten.
Vorab musikalisch von zwei Musikstudentinnen mit Wiener Caféhaus-Musik eingestimmt, begrüßte Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer zu dieser durchaus festlichen Stunde. Sie sprach von der Premiere heute, den Anlass in dieser Weise zu begehen. „Es sind alles Kunstwerke, die hier vor Ihnen stehen, in einer durchaus auch für mich unerwarteten Vielfalt, die diesen Tag erfolgreich abschließen sollen. Dazu mit einem sehr guten Spendenzweck zugunsten des Weissen Rings, worüber ich mich ganz besonders freue – mit der begleitenden Wiener Café-Haus_Musik, die wie keine andere dazu passt. Ebenso freut es mich, dass freundlicherweise unsere Lübecker Schauspielerin Marianne Schubarth-Vibach die Modaration des Nachmittags übernommen hat.


Detlef Hardt verriet nach seinem Dank an alle diese Veranstaltung Unterstützenden, dass diese Torten und Pralinen die Melodien der Wiener Café-Haus Musik geradezu vermitteln , fänden sich diese doch darin wieder. Eine wunderbare Idee, den Erlös aus der Versteigerung über den Weissen Ring bedürftigen Kindern zukommen lassen zu dürfen. Eines gab er durchaus zu: „Habe heute Morgen schon 31 Proben genommen, kenne schon den 1. Preis, werde mich jedoch hüten, den jetzt zu verraten - alle Stücke haben aber bereits meine Zunge "geschmeichelt“! Und eines muss ich einfach zeigen: Diesen Brief einer Frau, die nicht kommen konnte, dafür aber 10 Euro als Spende beigelegt hat! Dank auch an Frau Schubarth-Vibach -- wer besser als sie könnte diese Stunde moderieren...!“

Peter Czudaj, Obermeister der Landungsinnung der Konditoren, dankte auch seinerseits Gabriele Schopenhauer vor allem für die Übernahme der Schirmherrschaft und erinnerte daran, dass Innungs-Ehrenobermeister Steinhusen vor 17 Jahren Wettbewerb ins Leben gerufen habe. Sein Dank galt schließlich auch den Sponsoren für Kaffee/Tee, edles Verpackungsmaterial sowie und Marzipan und Schokolademassen. Axel Flötotto von der Gewerbeschule lobte das Engagement und Durchhaltevermögen seiner Prüflinge, hätten sie doch drei Tage konzentriert gearbeitet – dies bis gestern Abend und noch heute Morgen. „Man sollte durchaus wissen, dass Torten nicht einfach nur hergestellt werden“, so der Klassenlehrer. „Dazu ist viel Vorbereitung erforderlich und beginnt bereits mit einem gezeichneten Tortenplan!“ Zum Wettbewerb selbst stellte er gerne fest, dass dieser durchaus ein besonderer „Kick“, aber auch eine tolle Abrundung der Vorprüfung sei.

Wie sich zeigen sollte, stimmt „Siegerinnen“ ohne Ausnahme. Denn ihre männlichen Kontrahenten ließen ihnen in der Wertung ausnahmslos die vorderen Plätze. Hier die Platzierungen:
KonditorInnen (Produktion nach Erstellung von z. B. Tortenplänen)
1. Frötsch, Johanna (Niederegger)
2. Knöller, Lisa (Konditorei Heldt, Eckernförde)
3. Resthöft, Wiebke (Niederegger),
FachverkäuferInnen (für Verpackung und Verkauf Präsente und Pralinen geschult)
1. Wulf, Katharine (Niederegger)
2. Berner, Emuce (Klingbeil, Glücksstadt)
3. Stölting, Catrin (Fiedler, Kiel).

Dann für die Ungeduldigen unter den Gästen, endlich an die begehrten Torten und Leckerein zu kommen, Moderation und Einläuten der Versteigerung durch Marianne Schubarth-Vibach: Mindesteinsatz waren 10 Euros, die schon immer wieder sehr rasch „überschritten“ wurden. Zum „Redaktionsschluss“ war schließlich die Spendensumme nicht zu erfahren – aber wie Detlef Hardt bestätigte, lag bereits ein Sammel-Gebote zur Versteigerung vor, soll heißen, dass sich für fast 20 Torten das „Behördenhochhaus“ verbindlich erklärt hatte.


Hier ein Bilderbogen zur Veranstaltung:

Fotos (© Reinhard Bartsch, HL):




























































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