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CDU zum Thomas-Mann-Preis: Nachverhandeln!

27. September 2009 (HL-red.) Die CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft kritisiert die aktuelle Beschlussvorlage des Bürgermeisters zum gemeinsamen Thomas-Mann-Preis von Hansestadt Lübeck und Bayerischer Akademie der Schönen Künste. Hierzu erklärt der kulturpolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion und Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Denkmalpflege, Peter Sünnenwold:
„Der Thomas-Mann-Preis der Hansestadt Lübeck ist ein traditionsreicher, national und international anerkannter Literaturpreis. Die Preisträger der Vergangenheit sind unbestritten herausragende Vertreter der deutschsprachigen Literatur. Nicht umsonst hat die Hansestadt Lübeck den Thomas-Mann-Preis stets als eine der höchsten Auszeichnungen der Stadt behandelt und mit viel Sorgfalt die Qualität der Auszuzeichnenden der Quantität vorgezogen.

Wir mahnen deshalb zur Vorsicht, wenn das Erbe des Preises wie aktuell auf dem Spiel steht. Ein zukünftiger gemeinsamer Thomas-Mann-Preis aus Lübeck und München hat durchaus seinen Reiz, der im Hauruck-Verfahren durch den Bürgermeister vorgelegte Antrag kann jedoch nicht überzeugen.

So sehen wir eine jährliche Verleihung des Preises, die aus der Not geboren zu sein scheint, beiden Städten regelmäßig eine repräsentative Veranstaltung zu gönnen, außerordentlich kritisch. Auch die Zusammensetzung der Jury überzeugt nicht. Drei Personen darf Lübeck benennen. Wir sprechen uns dafür aus, dass dies drei Fachleute aus Germanistik und Literatur sein werden. Politiker haben in einer Fachjury aus Sicht der CDU jedenfalls nichts zu suchen.

Die CDU fordert von Bürgermeister Saxe (SPD), mit München neu zu verhandeln. Bisher ist die Vorlage jedenfalls nicht zustimmungsfähig.“


Quelle: CDU-Fraktionsgeschäftsstelle

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