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Breites Ja zur Umbenennung der Küstenautobahn in A 20

16. September 2009 (HL-red.) Die IHKs aus Stade, Oldenburg, Bremerhaven, Flensburg und Kiel sowie die Handelskammer Bremen und der Förderverein Pro A22 e.V. begrüßen, dass Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Dr. Philipp Rösler, die von den IHKs angeregte Umbenennung der geplanten Küstenautobahn von A 22 in A 20 aufgegriffen hat.

Als A 20 wird derzeit die Ostseeautobahn zwischen Stettin und Lübeck sowie die
Fortsetzung in Schleswig-Holstein bis zur Elbquerung bei Glückstadt bezeichnet. Die
Küstenautobahn - bis jetzt noch A 22 - ist die Weiterführung der A 20 auf
niedersächsischem Gebiet. „Eine durchgehende einheitliche Bezeichnung ist aus Sicht
der IHKs folgerichtig“, so der Hauptgeschäftsführer der IHK Stade für den Elbe-Weser-
Raum, Jörg Orlemann. „Wir unterstützen diese Maßnahme von Minister Dr. Rösler, weil
damit eine eindeutige Darstellung des Trassenverlaufs von Polen bis in die Niederlande für
die deutschen Seehäfen erfolgt", stellt Emanuel Schiffer, Vorstandsvorsitzender des
Fördervereins Pro A22 e.V., klar. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Flensburg, Peter
Michael Stein: „Die von Minister Rösler beabsichtigte Umbenennung der A 22 in A 20 trägt
dazu bei, dieses für Norddeutschland überaus wichtige Verkehrsprojekt einheitlich
wahrzunehmen. Von daher begrüßen wir diese Maßnahme und hoffen, dass damit auch
eine Beschleunigung der Planung in Richtung Westen verbunden ist." Damit würde
deutlich, dass es sich um die Schließung der letzten Lücke zwischen den Niederlanden
und Polen und damit einen Bestandteil der von der EU besonders geförderten
Transeuropäischen Netze handelt, so Dr. Karl Harms, Vorsitzender des
Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages. Dem schließt sich der
Hauptgeschäftsführer der IHK Bremerhaven, Michael Stark, an: „Mit einer Umbenennung
wäre die Bedeutung der geplanten Autobahn über staatliche Grenzen hinweg noch klarer
zu erkennen". Vor dem Hintergrund der zunehmenden Internationalisierung seien für die
Wirtschaft Norddeutschlands leistungsfähige Verkehrsverbindungen lebenswichtig. Der
Hauptgeschäftsführer der IHK zu Kiel, Rainer Bock, bekräftigt: „Die gesamte Trasse der
A20/22 mit fester Unterelbequerung ist als Küstenautobahn ein hochprioritäres
Verkehrsprojekt mit großer regionaler aber auch bundes- und europaweiter Bedeutung und
gehört damit zu den dringendsten Verkehrsprojekten in Norddeutschland. Wir begrüßen
eine einheitliche Benennung, da sie diesen hohen Stellenwert widerspiegelt."

Quelle: Industrie- und Handelskammer zu Kiel/Industrie- und Handelskammer Stade

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