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Agentur für Arbeit Lübeck

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Personalschub für die Arbeitsgemeinschaften

Die Vermittlungskapazitäten der ARGEn sollen deutlich ausgebaut werden. In den kommenden drei Jahren wird es bei den ARGEn 9.700 neue entfristete Stellen geben. Darauf verständigte sich der Koalitionsausschuss im Deutschen Bundestag. „Das ist eine gute Nachricht“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm, Mitglied im Ausschuss Arbeit und Soziales, „Ich hoffe, dass auch Lübeck davon profitieren wird“.

Hiller-Ohm weiter:„Leider gibt es in vielen ARGEn immer noch einen hohen Anteil an befristeten Stellen. Das hat eine Personalfluktuation zur Folge, die eine kontinuierliche Arbeit vor Ort behindert. Dies soll sich jetzt ändern und der Anteil der befristeten Stellen perspektivisch auf 10 Prozent gesenkt werden. Im Jahr 2009 sollen bundesweit 3.300 Stellen entfristet werden, in den Jahren 2010 und 2011 jeweils 3.200. Zur Verbesserung der Vermittlung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) werden aus dem Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (BA) in 2009 darüber hinaus 1.900 neue Stellen geschaffen, die bei den Entfristungen berücksichtigt sind. Für Erwerbslose und ihre Betreuung ist dies ein gutes Signal und gerade beim erwarteten Abflauen der Konjunktur eine richtige Entscheidung. Ich hoffe, dass auch die ARGEn in meinem Wahlkreis davon profitieren. Die ARGE Lübeck ist mit rund 18 Prozent befristeten Stellen betroffen. Mehr feste und zusätzliche Stellen werden die Vermittlungsarbeit stärken und die Qualität verbessern. Dies brauchen wir dringend, denn der Bezirk Lübeck ist aktuell mit einer Arbeitslosenquote von 9,4 Prozent immer noch Schlusslicht in Schleswig-Holstein.

Die 1.900 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden zuvorderst für die Vermittlung der unter 25-Jährigen Erwerbslosen eingesetzt. Ein Vermittler soll 75 Jugendliche betreuen. Dieses Ziel ist bundesweit dann nahezu verwirklicht. Anders sieht es bei den über 25-Jährigen aus. Der angestrebte Schlüssel von 1 zu 150 konnte noch nicht umgesetzt werden. Es besteht also Handlungsbedarf. Es ist richtig, ein deutliches Schwergewicht auf die Vermittlung zu legen. Eine kompetente Vermittlungsarbeit vor Ort trägt maßgeblich zum Abbau von Erwerbslosigkeit bei und eröffnet Langzeiterwerbslosen neue Chancen.“


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