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DB modernisiert das Schienennetz in HH und SH

17. November 2008. Die Deutsche Bahn setzt die Erneuerung ihrer Infrastruktur mit Hochdruck fort und wird im Rahmen des Modernisierungsprogramms ProNetz auch im Jahr 2009 viele Baumaßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Schieneninfrastruktur durchführen. 205 Mio. Euro sind 2008 für die Infrastruktur zur Verfügung gestellt worden. „Um die Leistungsfähigkeit unseres Netzes zu erhalten und weiter zu erhöhen, werden wir unsere Bauoffensive fortführen. Rund 280 Millionen Euro sollen in die Infrastruktur fließen“, erläuterte heute die Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, Ute Plambeck, bei der Vorstellung der Baumaßnahmen für Hamburg und Schleswig-Holstein. „Wie im vergangenen Jahr wollen wir unsere Kunden frühzeitig und umfassend informieren. Im Vergleich zum Vorjahr sind nahezu alle Baumaßnahmen im Fahrplan berücksichtigt und damit in den Verkaufs- und Informationssystemen enthalten.“

Neben zahlreichen kleineren Maßnahmen wird es 2009 in Hamburg und Schleswig-Holstein fünf große Korridorprojekte geben: Dazu gehören die Strecke Hamburg–Berlin, auf der während einer dreimonatigen Sperrung von März bis Mitte Juni Tausende Schwellen ausgetauscht werden. Der Fernverkehr wird über Stendal und Salzwedel umgeleitet, während der Nahverkehr überwiegend wie gewohnt unterwegs ist. Auf der Strecke Hamburg Hauptbahnhof–Hamburg-Harburg, der sogenannten Pfeilerbahn, ist es geplant die Strecke am 25. und 26. Dezember 2008 sowie rund vier Tage Ende Februar 2009 zu sperren.
Zwischen Hamburg und Hannover werden von Juni bis Dezember Gleise und Weichen erneuert. Die Brückenarbeiten an der Rendsburger Hochbrücke werden von März bis November fortgesetzt. Auf der Strecke Hamburg–Westerland werden acht Kilometer Gleise erneuert, und im Bahnhof Itzehoe finden Oberleitungsarbeiten statt. Zwischen Hamburg und Kiel werden auf 13 Kilometern Gleise und in Brokstedt Weichen erneuert.

Bereits 2008 wurden in Hamburg und Schleswig-Holstein große Baumaßnahmen in vier Korridoren gebündelt zuverlässig umgesetzt. Dabei konzentrierten sich die Arbeiten auf Hauptstrecken wie Hamburg–Hannover. Weitere Großprojekte sind die Elektrifizierung der Strecke Hamburg–Lübeck-Travemünde und der zweigleisige Ausbau der Strecke Schwartau-Waldhalle–Lübeck-Kücknitz. Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008 wird der Betrieb zwischen Hamburg und Lübeck elektrisch betrieben.
Daneben fanden auf zahlreichen Strecken Schleswig-Holsteins Gleis- und Weichenerneuerungen sowie Brückenarbeiten statt.

Trotz des weiter intensiven Baugeschehens werden die Auswirkungen für die Bahnkunden geringer als in den letzten Jahren ausfallen. Der weitaus überwiegende Teil der Fahrplanänderungen ist schon heute in den Informations- und Verkaufssystemen enthalten. So erhalten Bahnkunden im Reisezentren, am BahnBau-Telefon, im Internet und an den DB-Automaten auch für Baustellenphasen Auskünfte und Reservierungen auf der Basis des tatsächlichen Fahrplans. Ebenso aktuell und immer an der richtigen Stelle informiert „Max Maulwurf“, der Baustellenbotschafter der DB mit Plakaten, Broschüren, Anzeigen und Aushängen in den Bahnhöfen, im Zug und in den Tagesmedien.

Aktuelle Baustelleninfos präsentiert er auch im Internet und für mobile Geräte wie PDA oder Blackberry sogar unterwegs: bauarbeiten.bahn.de/mobil.

Bundesweit hat die DB für 2009 die 300 größten Baustellen in 60 Korridoren gebündelt. Im Schnitt wird bundesweit jeden Tag an rund 600 Baustellen gearbeitet. Um die unmittelbaren Auswirkungen auf den Bahnbetrieb möglichst gering zu halten, wird, wann immer möglich, „unter dem rollenden Rad“ gebaut.

Quelle: DB

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