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Maut: SPD-„Tunnel-Blick" versperrt den Blick auf die Realität

17. November 2008. Mehr amüsiert als verärgert reagiert die Lübecker FDP-Fraktion auf die jüngsten Äußerungen von SPD-Fraktionschef Peter Reinhardt. In der Diskussion über die drohende Verlängerung der Maut für den Herrentunnel bis 2045 hatte Reinhardt sich im Hauptausschuss über diese „Enthüllung" entsetzt und behauptete, davon nichts gewusst zu haben.

Jetzt legte der Sozialdemokrat noch einmal nach und machte unter anderem die FDP für das Zustandekommen des privaten Betreibermdells für die Trave-Querung verantwortlich. "Der krampfhafte Versuch des Herrn Reinhardt, die Verantwortung für die Fehlentscheidung seiner SPD anderen in die Schuhe zu schieben, ist an sich schon so dreist, dass es schon wieder komisch wirkt", so Thomas Schalies, FDP-Fraktionsvorsitzender.




Foto (FDP): Thomas Schalies


"Vollends grotesk wird sich Sache aber, wenn der SPD-Mann nun öffentlich die Hauptschuld am Mautdesaster ausgerechnet bei uns Liberalen sucht, obwohl wir seinerzeit bekanntlich gar nicht der Bürgerschaft angehörten. Dabei fördern die öffentlichen verbalen Rundumschläge des SPD-Fraktionschefs nur immer mehr zutage, dass dieser die von seiner Fraktion beschlossenen Tunnelverträge bis heute nicht gelesen hat. Wie wäre es sonst möglich, dass Herr Reinhardt sich immer wieder über eindeutig in den Verträgen getroffene Regelungen überrascht und entsetzt zeigt?", fragt sich Schalies.

Quelle:FDP HL

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