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Hiller-Ohm kritisiert Abbau HL-Post-Filialen, dazu Vorbemerkung

21. August 2009 (HL/red.) "Schlimme" Dinge von der Deutschen Post zu vernehmen. Da hört man davon, dass die Post sonnabends nicht wegen Abfeiern von Überstunden austragen lassen kann. Oder ein "Briefträger" erledigt auf seine Art - und wirft weg. Merkwürdig; denn viel Post - heißt viele Postsendungen, also auch viele Portoeinnahmen. Aber auch mehr Austrageaufkommen -und damit Überstunden. Was also wäre vernünftige Konsequenz? Weniger Service mittels Schließen von Filialen. Also weniger "Aufträge" weil immer umständlicher für Kunden (mehr telefonieren?), damit keine Überstunden beim Austragen? Doch "Spaß" beiseite. Irgendwo muss Schluss sein mit der "Post-Service-Wüste" Deutschland. Oder - wieder Konkurrenz zulassen. Übrigens erhielt der Verfasser neulich wieder zwei Briefe - ohne Deutsche Post. Doch wieder möglich?

Auslösende Pressemitteilung:
"Neuigkeiten für Postkunden in St. Gertrud: Am 22. September wird der „Postpoint“ im Famila-Markt, Wesloer Landstraße 50-70, in eine Partner-Filiale umgewandelt. Damit wird das hier bestehende Angebot der Post an diesem Standort ausgeweitet. Dies teilte die Politikbeauftragte der Deutschen Post der Lübecker Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm (SPD) jetzt mit.

„Ich freue mich, dass das bestehende Angebot der Post an der Wesloer Landstraße für Kundinnen und Kunden attraktiver wird“, so die SPD-Politikerin. „Am Standort der Post im Famila-Markt können neben den bisher angebotenen Brief- und Paketdienstleistungen dann beispielsweise auch Expresssendungen verschickt werden.“

Der Famila-Markt, ist montags bis samstags von sieben bis 20 Uhr geöffnet.

Insgesamt sieht Hiller-Ohm den Abbau und die Umwandlung von Post-Filialen in Postpoints oder Partner-Filialen jedoch kritisch. „Es ist sehr bedauerlich, dass die Post auch hier in Lübeck in den kommenden Jahren weitere Filialen schließen wird. So hat die Post aktuell mitgeteilt, dass den Post-Standorten in der Schwartauer Landstraße und in der Ziegelstraße in den nächsten zwei Jahren das Aus droht“, so die SPD-Politkerin. „Der Abbau der Post-eigenen Filialen geht auf Kosten der Servicequalität. Zudem droht zahlreichen Post-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verlust ihres Arbeitsplatzes. Postpoints und Partner-Filialen können daher nur die schlechtere Alternative sein!“

Quelle:
Gabriele Hiller-Ohm, MdB | SPD-Bundestagsfraktion
Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales
Mitglied im Ausschuss für Tourismus
www.hiller-ohm.de

sowie
Lübeck-TeaTime/RB


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