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Großer Andrang beim „Tag der Ausbildungschance“

13. Juli 2009 (HL/red.) Der von der IHK zu Lübeck organisierte „Tag der Ausbildungschance“ war ein Riesenerfolg: Rund 100 Jugendliche kamen ins Haus der Wirtschaft, um ihre Chance zu nutzen, wenige Wochen vor dem Beginn des neuen Lehrjahres noch einen Ausbildungsplatz zu finden. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Lübeck und der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein hatte die IHK 500 freie Ausbildungsplätze im Angebot. „Wir haben jedem Jugendlichen ein Angebot eines Unternehmens vorlegen oder einen Rat für das weitere Vorgehen mitgeben können“, sagte Dr. Ulrich Hoffmeister, Leiter Aus- und Weiterbildung bei der IHK. „Allein wir haben 130 Adressen an die Jugendlichen vergeben.“




Foto (IHK zu Lübeck): Sarah Arfaoui (21) informierte sich bei IHK-Ausbildungsberater Udo Brechtel über freie Ausbildungsplätze zur Einzelhandelskauffrau und ließ ihre Bewerbungsunterlagen vom Profi checken.




Foto (IHK zu Lübeck): Ahmet Ceylan (22, rechts)) hatte von der Türkischen Gemeinde in Lübeck vom Tag der Ausbildungschance erfahren. Er infomierte sich bei IHK-Ausbildungsberater Frank Neef über Angebote von Firmen, die Auszubildende zum Speditions- oder Groß- und Außenhandelskaufmann suchten.



Mit der Aktion hat die IHK zum ersten Mal neue Gruppen von Jugendlichen erreicht. Viele der Interessenten waren Schüler, die noch die neunten Klassen der Realschulen besuchten, aber keine stabilen Leistungen aufwiesen. Hoffmeister: „Das Schulgesetz schreibt vor, dass diese Jungen und Mädchen sich jetzt einer Hauptschulabschlussprüfung unterziehen müssen. Wer die vorgegebene Durchschnittsnote von 2,5 verfehlt, muss nach einem Beschluss der Lehrerkonferenz die Realschule mit dem Hauptschulabschluss verlassen und steht von heute auf morgen auf dem Ausbildungsmarkt.“ Hoffmeister freute sich, dass die IHK vielen dieser Jugendlichen eine kurzfristige Perspektive eröffnete, ebenso wie jungen Leuten mit Migrationshintergrund. Mehr als zehn Interessenten hatte die Türkische Gemeinde geschickt, damit sie über die IHK und ihre Partner eine Lehrstelle finden. „Auch in diesen Bereichen haben uns Handwerkskammer, Agentur für Arbeit und WAK hervorragend unterstützt. Gemeinsam haben wir viel für die Jugendlichen und die Unternehmen erreicht.“

Ergänzend zur Berufsberatung nutzten die Jugendlichen das professionelle Karriere-Coaching. Mit diesem brachten die Ausbildungsberater die jungen Leute auf eine Berufswegeplanung, die sie vorher gar nicht in Betracht gezogen hatten. Der Blick von außen galt dem Studienabbrecher, der aus Mangel an Praxisbezug aufgegeben hatte, dass er sich für ein duales Studium eignen könnte, erläuterte Hoffmeister. Zugleich war er begeistert über die positive Stimmung unter den Interessenten, die durchweg mit der Beratung zufrieden waren. „Sie und ihre Eltern wissen nun, dass auch die Kammern kompetente Berater in Ausbildungsfragen sind. Für viele Jugendliche war es ein richtiges Aha-Erlebnis, als sie von den Lehrstellenbörsen auf den Internetseiten der Kammern erfuhren“, so der Leiter Aus- und Weiterbildung.

Weitere Informationen unter www.ihk-schleswig-holstein.de/ausbilden_jetzt.


Quelle: Industrie- und Handelskammer zu Lübeck

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