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Aufsichtsrat macht Weg für wegweisendes Strukturkonzept frei

09. Juli 2009 (HL/red.) Aufsichtsrat macht Weg für wegweisendes Strukturkonzept frei - UK S-H bündelt Wissensvorsprung in Management- und medizinischen Kompetenzzentren: Fachübergreifende Spitzenmedizin aus Forschung und Lehre schneller und persönlicher zum Patienten bringen - dieses Ziel will das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein durch die Bündelung seiner Kliniken in Verbindung mit einem modernen Management erreichen.

Heute
machte der Aufsichtsrat unter Vorsitz von Wissenschaftsstaatssekretär
Jost de Jager den Weg ins kommende Jahrzehnt mit der Zustimmung zu einer
wegweisenden Gesamtstrategie frei. „Dies ist ein weiterer großer Schritt
zur Neuausrichtung des UK S-H“, sagt de Jager, „durch das neue Zentrum
werden eine hohe Effizienz und zugleich flache Hierarchien verwirklicht.
Das beschleunigt sämtliche Abläufe im Klinikum zum Wohle von Patienten
und Mitarbeitern.“

Bereits ab 2010 sollen sich die Kompetenzen eines der größten
europäischen Universitätsklinika und damit größten
Universitätsklinikums im Norden einem modernen Management zuordnen:
Für die mehr als 70 Kliniken und Institute werden zwei Campuszentren
für Kiel und Lübeck sowie ein übergreifendes Diagnostikzentrum unter
Leitung eines Dreier-Teams errichtet. Beseitigt werden
Schnittstellenprobleme der bestehenden 15 Medizinischen Leistungszentren
und durch eine schlanke und effiziente Verwaltung ersetzt.

Unter der Dachmarke UK S-H wird daneben eine zweite Struktur etabliert,
in der die interdisziplinäre Medizin der Fakultäten in Kiel und Lübeck
ihren Wissensvorsprung und ihr interdisziplinäres Know-How bündelt.
Künftig sollen vorerst neun campusübergreifende medizinische
Kompetenzzentren ihre Leistungsfähigkeit übersichtlich in der
Öffentlichkeit präsentieren:

- Schlaganfallzentrum
- Transplantationszentrum
- Zentrum für Herz- und Gefäßmedizin
- Krebszentrum (CCC)
- Traumazentrum
- Zentrum für Partikeltherapie (NRoCK)
- Lungenzentrum
- Zentrum für Entzündungskrankheiten
- Zentrum für Endokrinologie

Intern legt das UK S-H strenge Kriterien für die Auswahl seiner
medizinischen Kompetenzzentren an. „Diese müssen nicht nur führend in
der Krankenversorgung und Forschung sein, sondern auch eine hohe
Akzeptanz bei Patienten und niedergelassenen Ärzten aufweisen“, sagt
Professor Scholz.

Ergebnis der Neustrukturierung ist die effiziente Bündelung der
Spitzenmedizin durch ein Management mit schneller
Reaktionsgeschwindigkeit. „Frei werdende Energien investieren wir sofort
in die Versorgung unserer Patienten“, sagt Professor Dr. Jens Scholz,
Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
„durch diese neue Qualität gewinnen wir eine auch höhere
Attraktivität für unsere Partner - was uns einen weiteren Vorteil im
Wettbewerb verschafft.“ Gleichzeitig rechnet das Universitätsklinikum
mit einer besseren Kostenbilanz durch schnellere Entscheidungswege.

Ab 2010 werden neue operative Führungspositionen besetzt. Zunächst sind
dies die hauptamtlichen Direktoren in Kiel und Lübeck sowie des
übergreifenden Diagnostikzentrums. Ihnen zur Seite stehen jeweils ein
Ärztlicher und Pflegerischer Direktor mit gleichzeitig klinischer
Verantwortung im UK S-H. Der Vorstand des Universitätsklinikums
Schleswig-Holstein wird sich danach stärker auf die strategische
Steuerung konzentrieren. Dies umfasst sowohl die Weiterentwicklung der
Leistungsfähigkeit des Klinikums, die Wirtschaftsplanung als auch den
Aufbau von Kooperationen und Netzwerken.

Quelle: UKSH - Pressestelle

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