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IHK: Fehmarnbelt Business Council fördert dortige Wirtschaft

12. November 2008. Mit der Unterzeichnung des Staatsvertrages zwischen Dänemark und Deutschland zum Bau der festen Fehmarnbelt-Querung stellt die Wirtschaft die Weichen für die Zukunft. Eine wichtige Rolle kommt dem von der IHK zu Lübeck und Partnern gegründeten Fehmarnbelt Business Council (FBBC) zu, einer Informationsplattform für Kooperationen, Synergien und konkrete Ansiedlungsfragen. „In einem ersten Schritt planen wir, durch einen Antrag bei der Europäischen Union Fördergeld für ein Büro in Lübeck und Ostholstein zu beantragen. Dieses Sekretariat soll in erster Linie Unternehmen für die Fehmarnbeltregion gewinnen und damit Wertschöpfung in die Region holen“, sagte Rüdiger Schacht, Standortexperte der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck, bei der Podiumsdiskussion zum Thema Fehmarnbelt des Wirtschaftsrates der CDU in Oldenburg in Holstein.




Foto (IHK): Rüdiger Schacht


Gemeinsam mit ihren FBBC-Partnern Dansk Industri, dem UV-Nord, dem Unternehmensverband Ostholstein/Plön, der Handelskammer Hamburg und der Handelskammer Südschweden will die IHK auf die Unternehmen in der Region zugehen. „Die Chancen und Potenziale der Querung erschließen sich zwar durch die direkte und indirekte Beteiligung an den Bauarbeiten, langfristig aber auch durch die Vernetzung der Unternehmen beiderseits des Fehmarnbelts“, betonte Rüdiger Schacht. Die IHK setze sich bereits jetzt intensiv dafür ein, dass die Wirtschaft und die Menschen in der Fehmarnbelt-Region schon während der Planungs- und Bauphase von dem Projekt profitieren. Schacht: „Die Knüpfung von Kooperationen kann wesentlich dazu beitragen, das Wirtschaftswachstum in der Region zu sichern. Die kommenden zehn Jahre werden zeigen, ob in der Region nicht nur das verbindende Bauwerk entsteht, sondern auch der mentale Brückenschlag gelingt.“

Als Einzelheiten des Projektes stellte Rüdiger Schacht heraus:
Einrichtung eines FBBC-Sekretariats.
Optional: ein weiteres Büro auf dänischer Seite.
Kooperation mit anderen Projektträgern in der Region (zum Beispiel mit dem Regionalmanagement des Kreises Ostholstein und dem Fehmarnbelt Forum).
Aufbau einer Informationsstelle für Unternehmen im FBBC-Sekretariat.
Förderung der Kontakte von Wirtschaft und Wissenschaft in der Region und in die Region hinein, durch Seminare und andere Veranstaltungen zu Themen wie zum Beispiel rechtliche Rahmenbedingungen, „Place Branding“, Schlüsselbranchen der Region etc.; mindestens drei Veranstaltungen pro Jahr.
Erstellung einer Bedarfsanalyse und Aufbau eines grenzüberschreitenden Branchenbuches als CD-ROM, Internetauftritt oder gedruckte Broschüre/-n

Quelle: IHK zu Lübeck


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