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FDP weiter grundsätzlich offen für teilweise Grünstrand-Bebauung

04. Juli 2009 (HL/red.) Die FDP-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft will sich einer möglichen neuen Nutzung und Bebauung eines Teils des Travemünder Grünstrandes nicht grundsätzlich den Konzepten von potentiellen Investoren verschließen. Damit reagieren die Liberalen auf eine Mitteilung der Verwaltung am Mittwoch, dass es konkrete Verhandlungen mit Interessenten gebe, und weisen eine Pressemitteilung des Lübecker „BUNT“ energisch zurück.

„Auch wenn es Frau Dr. Stamm nicht passt: Die Verwaltung hat noch keine Denkverbote auferlegt bekommen“, stellt FDP-Fraktionsvize Gerrit Koch klar. Gespräche mit ernsthaft interessierten Investoren sollte die Stadt aus Sicht der FDP immer führen, damit sie nicht wieder den Ruf einer investorenfeindlichen Stadt bekommt. „Wir sind bereits jetzt, nach einem Jahr einer rot-rot-grünen Mehrheit in der Bürgerschaft, auf dem besten Weg, uns diesen zweifelhaften Ruf wieder ernsthaft zu erarbeiten“, so Koch. Allerdings setzen sich die Liberalen weiterhin dafür ein, dass auch nach einer eventuellen Teil-Bebauung für die Öffentlichkeit eine umfangreiche Fläche des Grünstrandes erhalten und frei zugänglich bleiben soll.

Trotz des Bürgerschaftsbeschlusses vom Juni 2008, in dem von der linken Mehrheit ein Verkauf des Grünstrandes abgelehnt worden war, ist für den Liberalen nichts für alle Ewigkeit festgeschrieben - auch nicht die Nutzung des Grünstrandes. „Wenn dieser Grundsatz gelten würde, würden wir vermutlich noch in der Steinzeit leben“, so der FDP-Mann.

Zudem werde der Lübecker BUNT offenbar nicht müde, den Bürgermeister für den desolaten Zustand des Lübecker Haushaltes allein verantwortlich zu machen. Die Suche des Verwaltungschefs nach Investoren stößt bei Frau Dr. Stamm wiederum ebenfalls auf Ablehnung. „Wer so naiv argumentiert, hat offenbar den Ernst der Lage nicht ansatzweise erkannt“, so Koch.

„Die Verwaltung und die zuständigen Fachgremien mögen sich ernsthaft und ergebnisoffen mit den Ideen des Investors befassen, wobei eine Ausschreibung des Geländes sicherlich weitere gute Ideen bringen wird. Wir sollten jetzt keine vorschnellen Festlegungen treffen und mögliche Kaufinteressenten nicht vergraulen“, so Gerrit Koch abschließend.

Quelle: FDP-Bürgerschaftsfraktion

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