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Lübecker Handwerk zu "Aufträgen aus dem Konjunkturpaket II"

10. Juni 2009 (HL-red.) Die Lübecker Handwerksbetriebe freuen sich auf die von Kiel genehmigten Baumaßnahmen zum Konjunkturprogramm II und gut vorbereitet auf Aufträge daraus: „Die Kreishandwerkerschaft Lübeck hat schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt Gespräche mit der Politik und der Verwaltung zur schnellen Umsetzung des Programms in Lübeck geführt,“ so Kreishandwerksmeister Hans Falkenhagen.

Die Kreishandwerkerschaft Lübeck, die in 20 Innungen insgesamt knapp 850 Mitglieder vertritt, war sich nach den Worten des Kreishandwerksmeisters Falkenhagen immer bewusst, das es nur ein sehr kurzes Zeitfenster zur Realisierung der eingereichten und dann genehmigten Baumaßnahmen in Lübeck und auch in Schleswig – Holstein geben wird.

Die vom Programm betroffenen Betriebe und Innungen wurden rechtzeitig von der Kreishandwerkerschaft über den geplanten Verlauf zur Umsetzung der Maßnahmen des Konjunkturpakets informiert und haben sich auf einen schnelle Abarbeitung der zu erwartenden Aufträge eingestellt.

„Die Kreishandwerkerschaft Lübeck hat dann die entsprechenden Referenzlisten für die Umsetzung der Baumaßnahmen zentral für die Innungen aus dem Bauhaupt- und Nebengewerbe von den Mitgliedsbetrieben abgefordert und die entsprechenden Unterlagen als Gesamtpaket an die Lübecker Bauverwaltung weitergeleitet,“ so der stellvertretende Kreishandwerksmeister und stellvertretende Obermeister der Innung für das Baugewerbe Lübeck, Carsten Groth. Durch dieses Verfahren können wir in Lübeck sicherstellen, dass die über uns gemeldeten Betriebe auch über die ausreichenden qualitätsmäßigen und fachlichen Voraussetzungen für die Abarbeitung der Baumaßnahmen verfügen,“ so Carsten Groth weiter.

In weiteren Gesprächen mit den Landes- und einigen Lübecker Geschäftsbanken wird derzeit versucht, ein begleitendes Finanzierungsprogramm für die Handwerksbetriebe zusammenzustellen, die sich an dem Konjunkturpaket II beteiligen.

„Uns ist bewusst, dass es für einen Betrieb sehr schön ist, den Zuschlag für eine der Maßnahmen zu erhalten. Damit ist die Vorfinanzierung der Aufträge in vielen Fällen aber noch nicht gesichert,“ so Peter Bode, Obermeister der Elektro-Innung Lübeck.

„ Wir wollen erreichen, dass vor allem kleineren Betrieben, die in hohem Maße von der neuen Landesvergabeordnung profitieren werden, schnell und unbürokratisch eine dem Auftrag entsprechende Kreditlinie eingeräumt wird,“ so Bode weiter.

Die Kreishandwerkerschaft Lübeck weist auch noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Umsetzung der Aufträge in der Hansestadt ausschließlich mit Lübecker Mitarbeitern erfolgen wird.

„Wir sehen im neuen Konjunkturprogamm aus Berlin und Kiel eine große Chance für das Lübecker Handwerk und seine Betriebe. Wir haben hier in Lübeck alle Vorbereitungen zur Umsetzung der genehmigten Maßnahmen getroffen. Wir hoffen, das die Bauverwaltung nun möglichst schnell mit den notwendigen Planungen für die Bau- und Sanierungsprojekte beginnt, damit die Mittel möglichst schnell dem Lübecker Handwerk und seinen Beschäftigten zu- gute kommen, denn auch in Lübeck sind die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren,“ so Kreishandwerksmeister Falkenhagen abschließend.

Quelle: Kreishandwerkerschaft Lübeck

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