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FDP: Endlich Bewegung beim Thema Sozialbestattungen!

10.11.2008. Redaktionsnachlese: Die FDP Lübeck teilte mit: "Künftig wird das langwierige Erbausschlagungsverfahren nicht mehr abgewartet.

Bereits im vergangenen Jahr hat die FDP die Probleme im Bereich Sozialbestattungen angesprochen, die es häufig bei der würdevollen Bestattung Verstorbener für mittellose Angehörige gibt. Von Seiten der Verwaltung wurde in mehreren gemeinsamen Gesprächen immer wieder darauf hingewiesen, dass die Stadtverwaltung nicht Auftraggeber für die Beerdigungsunternehmer sei und letztlich auch nicht deren Inkassobüro sein kann.

Nur in ganz wenigen, eng begrenzten Fällen sei die Stadtverwaltung allein für die Bestattung Verstorbener zuständig, hieß es zunächst. „Die berechtigten Interessen der mittellosen Hinterbliebenen und auch der Bestatter wurden bereits im Kieler Landtag lang und breit diskutiert. Alle sahen die Probleme und den notwendigen Handlungsbedarf – passiert ist aber nichts“, so der sozialpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Wolfgang Drozella.

„Für umso lobenswerter halten wir es daher, dass uns in einem neuen Gespräch zwischen Stadtverwaltung, Bestattern und Politik im Oktober von Seiten der Verwaltung entgegen den bisher gemachten Aussagen nunmehr mitgeteilt wurde, dass die bisherige Verwaltungspraxis überdacht wurde und künftig das langwierige Erbausschlagungsverfahren nicht mehr abgewartet wird. Damit können bei Sozialbestattungen Gelder schneller bewilligt werden“, so Drozella. Nach Aussage der Bestatter sei das ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

„Die Forderungen der FDP-Fraktion im Bereich der Sozialbestattungen gehen weiter. Wir sehen aber, dass sachliche Gespräche nicht nutzlos sind und zu kleinen Erfolgen führen. Wir danken Senator Wolfgang Halbedel und seiner Mannschaft für die ‚Bewegung’ im Interesse aller Beteiligten“, so der FDP-Mann."

Quelle: FDP Lübeck

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