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FDP stellt erneut Antrag zur Friedenstraße

11. Mai 2009 (HL-red.) Vor dem Hintergrund nicht abreißender Bürgerbeschwerden unternimmt die FDP-Fraktion einen weiteren Vorstoß in der Lübecker Bürgerschaft. Die Liberalen stellen erneut ihren bereits im Januar gestellten Antrag, mit den Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung der Friedenstraße zu warten und die Entwicklung der Verkehrsströme abzuwarten. Damit will die FDP-Fraktion eine möglicherweise übereilte Schließung der Friedenstraße für den Durchgangsverkehr verhindern.

Die Liberalen warnen vor voreiligen und nicht mehr rückgängig zu machenden Maßnahmen. „Nachdem der Bau der `Nordtangente` erst Ende Dezember 2008 abgeschlossen worden ist, erscheint es uns derzeit noch verfrüht, faktisch unumkehrbare bauliche Maßnahmen zur endgültigen Verkehrsberuhigung der Friedenstraße vorzunehmen“, erklärt erneut FDP-Fraktionschef Thomas Schalies. „Vielmehr sollten die praktischen Auswirkungen der derzeit provisorischen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen abgewartet und erst nach Vorlage einer Auswertung der Verwaltung nach der Sommerpause 2010 über dauerhafte Maßnahmen entschieden werden“, so der FDP-Mann.

Insbesondere fordern die Liberalen in einem zur nächsten Bürgerschaftssitzung eingebrachten Antrag die Klärung der Frage, in welchem Umfang die Verkehrsbelastung auf der „Nordtangente“ und damit die Beeinträchtigung der Anwohner der Einsiedelstraße durch die Verkehrsberuhigung der Friedenstraße gestiegen ist. Ferner sei zu untersuchen, ob beziehungsweise in welchem Umfang seit der Verkehrsberuhigung der Friedenstraße Ausweichverkehre im Bereich benachbarter Wohnquartiere wie rund um den Brolingplatz festzustellen sind. „So sehr den Anwohnern der Friedenstraße die Ruhe zu gönnen ist, können wir doch nicht leichtfertig eine mögliche Verlagerung des gleichen Problems auf Anwohner anderer Straßenzüge zulassen“, so Schalies abschließend.


Quelle: FDP-Bürgerschaftsfraktion HL

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