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Der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein: September 2018

28. September 2018 (HL-Red-RB) Die Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Nord übermittelte nachfolgende Meldung:
"Der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein: September 2018
• Aktuell 79.800 Arbeitslose - zum ersten Mal seit 1992 wieder unter 80.000 in einem September
• Im Vergleich zum Vormonat August sinkt die Arbeitslosenzahl um - 5.100, gegenüber dem September des Vorjahres um - 9.800
• „Am Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein erleben wir einen kräftigen Herbstauf-schwung. Die Betriebe haben nach der Sommerpause verstärkt Personal ein-gestellt.“ (Margit Haupt-Koopmann)
• Alle Alters- und Personengruppen profitieren von der insgesamt guten Arbeits-marktlage; insbesondere die Zahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 geht überproportional zurück
• Auch deutlicher Anstieg bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung: 20.500 zusätzliche Jobs im Vorjahresvergleich
In Schleswig-Holstein ist die Zahl der Arbeitslosen im September - im Vergleich zum Vor-monat August - um 5.100 oder 6,0 Prozent gesunken. Sie liegt aktuell bei 79.800. Im Ver-gleich zum September 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 9.800 oder 10,9 Prozent zurück.
Die Arbeitslosenquote beträgt 5,1 Prozent, im September des Vorjahres lag sie bei 5,8
„Am Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein erleben wir einen kräftigen Herbstaufschwung. Die Betriebe haben nach der Sommerpause verstärkt Personal eingestellt“, sagte Margit Haupt-Koopmann, Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, heute (28. September 2018) in Kiel. „Erfreulich ist, dass der Rückgang der Arbeitslosenzahlen in die-sem Jahr stärker ausfällt als in den Vorjahren.“
„Bemerkenswert ist auch, dass im Vormonatsvergleich und im Vorjahresvergleich alle Al-ters- und Personengruppen von der insgesamt guten Arbeitsmarktlage in Schleswig-Hol-stein profitieren - ob unter 25 oder über 55, ob langzeitarbeitslos, mit gesundheitlichem Han-dicap oder Ausländer.“
Speziell die Anzahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 ist überproportional gesunken: im Vormonatsvergleich um 1.400 (-14,3 Prozent) auf 8.400. „Die saisonal übliche Einstellungs-praxis kam insbesondere den jungen Fachkräfte zu Gute, die nach ihrer Ausbildung nicht übernommen wurden und daher vorübergehend arbeitslos waren. Sie sind nun - nach einer kurzen Phase der sogenannten Übergangsarbeitslosigkeit - wieder in Arbeit“, so Haupt-Koopmann.
Den gemeinsamen Arbeitgeberserviceteams der Arbeitsagenturen und Jobcenter wurden seit Jahresbeginn 52.900 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet, das sind 2.500
oder 4,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2017. Die Personalnachfrage bewege sich damit weiterhin auf dem hohen Niveau der Jahre 2015 und 2016, so Haupt-Koopmann. Ein Vergleich mit 2017 sei nicht aussagekräftig, da es sich im vergangenen Jahr - aufgrund der ungewöhnlich hohe Arbeitskräftenachfrage durch den sogenannten ‚Flüchtlingseffekt‘ - um eine Sondersituation gehandelt habe. Besonders im Handel, im Bereich Soziales und Gesundheit, im verarbeitenden Gewerbe sowie im Gast- und Baugewerbe werden Mitarbei-terinnen und Mitarbeiter gesucht.
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten - es liegen die Juli-Daten vor - ist um 2,1 Prozent oder 20.500 auf 983.900 im Vorjahresvergleich gestiegen. Besonders im Gesundheits- und Sozialwesen (+3.600), im verarbeitenden Gewerbe (+3.500), im Handel (+2.500), im Bereich der öffentlichen Verwaltung/Sozialversicherungen (+1.900) und im Baugewerbe (+1.700) sind zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. In der Finanz- und Ver-sicherungswirtschaft (-400) und in der Arbeitnehmerüberlassung (-300) gingen hingegen Arbeitsplätze verloren.
Abschließend betonte Haupt-Koopmann: „Ich gehe fest davon aus, dass wir im Zuge der an-haltenden Herbstbelebung auch im kommenden Monat Oktober für Schleswig-Holstein einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit melden können
Info 1: Arbeitslosigkeit in Kreisen und Städten
Arbeitslosigkeit in den Kreisen
• Niedrigste Quote: Stormarn mit 3,0 Prozent
• Höchste Quote: Dithmarschen und Steinburg mit 5,5 Prozent
Arbeitslosigkeit in den Städten
• Niedrigste Quote: Lübeck mit 7,3 Prozent
• Höchste Quote: Neumünster mit 7,9 Prozent
Info 2: Ausbildungsmarkt
Die Ausbildungsmarktdaten werden - zum Abschluss des Berufsberatungsjahres - am 30. Ok-tober 2018 bekannt gegeben.

www.arbeitsagentur.de ."

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