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BfL: Profilierung des Medizintechnik-Standortes HL kommt voran

06. Mai 2009 (HL-red.) Die „Bürger für Lübeck“ (BfL) sehen die bundes- und weltweite Vermarktung Lübecks als Medizintechnik-Standort auf einem guten Weg. Anlässlich des Münchener Chirurgenkongresses, der heute zu Ende geht, bilanziert BfL-Fraktionschef und Transfer-Fachmann Raimund Mildner: „Insbesondere dank der hervorragenden Projekte der Lübecker Uni-Klinik für Chirurgie, die auch in München wieder große internationale Aufmerksamkeit auf sich zogen, hat sich Lübeck als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort rund um das Themenfeld Medizintechnik im Bewusstsein der internationalen Fach- und Transfer-Welt fest verankert.“

Mildner sieht auch im Zusammenhang mit der Tätigkeit der neuen Wissenschaftsmanagerin in Lübeck, die im Juni die Arbeit aufnimmt, weitere große Chancen zur verbesserten wirtschaftlichen Standortentwicklung durch Wissenschaftsmarketing und verspricht dafür die politische Unterstützung durch die BfL.

Mildner am Schlusstag des Chirurgen-Kongresses wörtlich zu den Erfolgen und Perspektiven Lübecks als Standort, an dem der Transfer von wissenschaftlichem Wissen in wirtschaftliche Praxis funktioniert:

„Der Chirurgenkongress in München mit über 5000 Teilnehmern trägt deutlich zur Profilierung des Medizintechnikstandortes Lübeck bei. Klinikchef Professor Hans-Peter Bruch und sein Team sind in München vielfach präsent: Professor Bruch selbst nimmt in seiner Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie mehrere Sitzungsleitungen und zentrale Referate wahr. Seine Oberärzte und wissenschaftlichen Mitarbeiter präsentieren die exzellenten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse, die in enger Zusammenarbeit mit Lübecker Universitätsinstituten und der medizintechnischen Industrie – nicht zuletzt mit Firmen aus Norddeutschland – entstanden sind. Man kann zurecht sagen: Lübeck ist in München in aller Munde.

Besondere Aufmerksamkeit erweckt auch das neue Lübecker Kooperationsangebot eines ‚Transfer-OP‘. Unter den realen Bedingungen eines Human-Operationssaales können ungestört vom Klinikbetrieb innovative Produkte und Verfahren in direktem Kontakt mit klinischen Anwendern und Technologen der Uni entwickelt und erprobt werden. Vorklinische Studien können abgewickelt und die für Produktzulassungen notwendigen klinischen Prüfungen bzw. Studien vorbereitet werden. Der Transfer-OP unter Federführung der Klinik für Chirurgie ist im dafür renovierten und erweiterten ehemaligen Experimental-OP des Instituts für Biomedizinische Optik unter Leitung von Prof. Birngruber untergebracht. Die Organisation der Projekte mit der Industrie übernimmt die zu diesem Zweck gegründete ‚UniTransferKlinik‘. Mit dem kompletten Transfer-OP hält der Campus Lübeck ein in dieser Form in Deutschland einmaliges Kooperationsangebot vor, das die fachliche Expertise der Lübecker Uni-Institute und UKSH-Kliniken sinnvoll ergänzt. Nach den guten Erfolgen in der Exzellenzcluster-Initiative des Bundesforschungsministeriums und dem hervorragenden Standing des aus Lübeck geführten bundesweiten Projektes FUSION für navigierte Chirurgie ist der Transfer-OP ein weiterer Baustein für die nationale und internationale Sichtbarkeit des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Lübeck. Passend zur Tätigkeitsaufnahme der neuen Lübecker Wissenschaftsmanagerin eröffnet die aktuelle bundesweite Aufmerksamkeit in der Medizintechnik für Lübeck auch weitere Potenziale für das Standortmarketing Lübecks durch Wissenschaftsmarketing.“

Quelle: BfL

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