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Schleswig-Holstein setzt für die Zukunft auf Nachhaltigkeit

24. April 2009 (Kiel/HL-red.) Unter dem Motto "Wir machen Zukunft" stand die Nachhaltigkeitskonferenz des Landes Schleswig-Holstein, zu der Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und Umweltminister Dr. Christian von Boetticher heute fast 300 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verbänden und Verwaltung begrüßten. Das Land Schleswig-Holstein aktualisiert in diesem Jahr seine Nachhaltigkeitsstrategie unter Federführung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume.

Ziel der Strategie ist es, die Grundlagen für eine gute Zukunft Schleswig-Holsteins zu legen. Dabei liegt der Fokus auf der Stärkung von "qualitativem Wachstum und Innovation in gesellschaftlicher Verantwortung", betonte Umweltminister von Boetticher. "Wir können mit einer nachhaltigen Strategie die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unseres Landes umfassender analysieren und wirkungsvoller anpacken. Nachhaltigkeit ist deshalb für uns in Schleswig-Holstein mehr als ein Schlagwort", sagte er weiter.
Im ersten Teil der Konferenz hielten neben Ministerpräsident Carstensen und dem Umweltminister international anerkannte "Nachhaltigkeitsexperten" leidenschaftliche Plädoyers für die Durchsetzung einer nachhaltig orientierten Lebens- und Wirtschaftsweise. So sprach Dr. Volker Hauff, Vorsitzender des "Rates für Nachhaltige Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland", über "das Aufwachen unserer Welt nach einer fast 300-jährigen Epoche, die nicht von nachhaltigem Handeln geprägt war". Dr. Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group, zeigte anhand der Entwicklung seines Unternehmens die essentielle Bedeutung von Nachhaltigkeit auf. "Unternehmensverantwortung leistet einen klaren Beitrag für Klima- und Umweltschutz sowie für die Durchsetzung von sozialen Standards etwa in den Entwicklungsländern", so Otto. Im Hinblick auf die internationalen Rahmenbedingungen skizzierte Prof. Dr. Dr. Franz-Josef-Rademacher (Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung) die von ihm mit entwickelte so genannte Global Marshall Plan Initiative: "Hiermit soll ein tragfähiges Programm für einen neuen Anfang auf weltpolitischer Ebene geschaffen werden: unter einem öko-sozialen Leitgedanken".
Die Nachhaltigkeitsstrategie soll in einem landesweiten Dialog gemeinsam mit Unternehmen, Verbänden und Initiativen ausgebaut und vermittelt werden. Dieser Dialog steht im zweiten Teil der Konferenz im Mittelpunkt: In vier Themenforen werden die Teilnehmer über die Bedeutung von Nachhaltigkeit für die Zukunft des Landes diskutieren. Dabei sollen neue Ideen und Handlungsempfehlungen für die landesweite Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet werden. "Ich bin davon überzeugt, dass unser Dialog-Konzept richtungweisend ist, um das Thema Nachhaltigkeit auch im Alltag zu verankern. Wir brauchen die Ideen und die Leidenschaft aller Akteure in unserem Land", so Christian von Boetticher.
Die heutige Konferenz war der Auftakt für eine Reihe weitere Veranstaltungen und Foren rund um das Thema Nachhaltigkeit. Unter anderem findet am 11.Juni 2009 ein nachhaltiges Finanzforum in Kiel statt. Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie für Schleswig-Holstein gibt es auch im Internet unter www.nachhaltigkeit.schleswig-holstein.de


Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

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