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Freie Wähler SH: Waffengesetz ist ausreichend

18. April 2009 (HL-red.) Die Freien Wähler finden unser Waffengesetz vollkommen ausreichend, sagt der Kreisvorsitzende Werner Horstmann. Deutschland hat das schärfste Waffengesetz in der EU, es muss nur darauf geachtet werden, dass dieses Gesetz auch eingehalten wird. Die Zahl der Waffen im Privatbesitz ist bei Sportschützen in den letzten Jahren ziemlich eingeschränkt worden, d.h., ein Sportschütze kann sich nicht mehr beliebig viele Kurzwaffen zulegen.

Bevor jemand überhaupt eine Waffe besitzen darf, muss er zunächst einmal entsprechende Schießergebnisse und -zeiten nachweisen, bevor er zur Waffensachkundeprüfung zugelassen wird.
Hierüber wird im Verein genau Buch geführt und jeder Schütze muss seine Ergebnisse im sog. Schießbuch abzeichnen lassen.
Ein von einigen Mitbürgern gefordertes zentrales Waffenregister ist eine neu zu schaffende Behörde, die Unsummen an Steuern verschlingen wird. Diese Kosten werden dann vermutlich auf die Jägerschaft und die Sportschützen abgewälzt. Gerade unsere Jäger leisten sehr viel für unsere Natur, was der breiten Öffentlichkeit häufig nicht bekannt oder bewusst ist. Die Sportschützen stehen nicht minder schlecht da, hier wird ehrenamtlich gute Jugendarbeit geleistet, hier findet ein Vereinsleben statt, das Jung und Alt zusammenführt. Nicht zu vergessen der sportliche Aspekt wie die Teilnahme an Meisterschaften und – uns allen noch gut im Gedächtnis – die erfolgreiche Teilnahme an den Olympischen Spielen.
Man stelle sich folgendes Szenario vor: Unsere Jägerschaft gibt die Jagd aus Kosten- und Prestigegründen auf. Die Verbissschäden nehmen dramatisch zu, ebenso die Population vieler Räuber, die in unsere Vororte und langwirtschaftlich geführten Betriebe einfallen. Wer bezahlt die Schäden?

Alle legalen Waffen sind in Deutschland erfasst, separat bei jeder Stadt/Kommune, und können durch die Waffenbesitzkarte einem Besitzer zugeordnet werden. Missbrauch wird in den meisten Fällen mit illegalen Waffen betrieben. Hier muss der Gesetzgeber eine Lösung finden. Der Handel mit illegalen Waffen, die illegale Einfuhr solcher aus einigen Nachbarländern, die Gewaltverherrlichung durch entsprechende PC- oder Konsolenspiele und Filme sollte das Thema sein. Hier gilt es endlich zu differenzieren und zu handeln, nicht populistisch auf eine Minderheit einzuprügeln.

Wir von den Freien Wählern fühlen mit den Angehörigen der Opfer, sind aber der Meinung, dass die Art und Weise, wie das Thema von einigen selbsternannten Spezialisten behandelt wird, falsch ist und zu keinem befriedigenden Ergebnis führen kann.

Quelle: FW SH - Kreisverband HL

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