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Agentur für Arbeit Lübeck

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Doppelter Abiturjahrgang: Alternativen schon jetzt planen

09. März. 2016 (HL-Red-RB) Doppelter Abiturjahrgang: Alternativen jetzt planen, bevor es eng wird: In diesem Jahr werden in der Hansestadt Lübeck und im Kreis Ostholstein mit prognostiziert 2.100 Schülern doppelt so viele die allgemeinbildenden Schulen mit dem Abitur verlassen wie im vergangenen Jahr. Grund: der diesjährige doppelte Abiturjahrgang in Schleswig-Holstein. „Gemeinsam mit der zunehmenden Studienneigung kann der doppelte Abi-Jahrgang natürlich zu Engpässen bei begehrten Studiengängen führen. Deshalb sollten die angehenden Abiturienten jetzt mit Hilfe der Berufsberatung auch über mögliche Alternativen nachdenken. Eine anspruchsvolle Ausbildung oder duales Studium kann auch für Abiturienten ein interessanter Karrierestart sein“, rät Markus Dusch, Chef der Agentur für Arbeit Lübeck.
Das kann auch Sabine Ebbert, eine der Studien- und Berufsberaterinnen der Lübecker Arbeitsagentur, bestätigen. „Häufig wird das Studium als einziger Weg nach dem Abitur erwogen. Insbesondere praxisorientierte Schülerinnen und Schüler sollten jedoch alternativ eine Berufsausbildung in Betracht ziehen. Es gibt diverse Ausbildungsberufe, für die bevorzugt Abiturienten eingestellt werden, wie zum Beispiel Industriekauffrau/-mann, Fachinformatiker/-in oder die spezielle Abiturienten-Ausbildung Handelsassistent/-in. Eine andere Option für eher praktisch veranlagte Schüler ist das duale Studium. Es wird in unterschiedlichen Fachrichtungen angeboten und verbindet theoretische Studieninhalte mit praxisorientierten Ausbildungsinhalten“, erklärt die Berufsberaterin.



Berufsberaterin Sabine Ebbert berät angehende Abiturienten bei ihrer Berufs- und Studienplanung


Laut Untersuchungen der HIS Hochschul-Informations-System GmbH bricht rund ein Viertel der Studenten das Studium vorzeitig ab. Vor diesem Hintergrund versucht Ebbert in der Beratung zu klären, ob die Idee eines Studiums gut durchdacht ist oder sich eventuell doch eine der möglichen Alternativen für den Jugendlichen eher eignet. „Eine schnell getroffene Entscheidung kostet Zeit und ist frustrierend, wenn sie nicht zum Abschluss führt“, so Ebbert.

Als Entscheidungshilfe bezüglich der Studienwahl bietet die Arbeitsagentur zum Beispiel studienfeldbezogene Beratungstests an. „Sie sind auf die typischen Anforderungen eines Studiengangs ausgerichtet und helfen zu erkennen, ob ein Studiengang den Fähigkeiten entspricht“, erläutert die Berufsberaterin.

Ebenso unterstützt sie dabei, Alternativen zu überlegen, wenn es mit dem Wunsch-Studium oder der Wunschausbildung nicht gleich klappt. „Jugendliche sollten auf jeden Fall einen Plan B in der Tasche haben und sich rechtzeitig informieren. Ich empfehle allen Schulabgängern: Warten Sie nicht bis zum Abschlusszeugnis, dann könnten die interessanten Ausbildungsstellen schon besetzt sein. Werden Sie jetzt aktiv“, so Ebbert.

Termine mit ihrem Berufsberater oder ihrer Berufsberaterin können angehende Abiturienten entweder im Rahmen der regelmäßigen Schulbesuche persönlich vereinbaren oder telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 4 5555 00. Ein Kontakt zur Berufsberatung kann auch online unter www.arbeitsagentur.de > eSERVICE im Überblick aufgenommen werden.

Quelle inkl. Foto:
Agentur für Arbeit Lübeck
www.arbeitsagentur.de

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