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FDP: Lübeck läuft Gefahr, Fördergelder zu verschlafen

06. April 2009 (HL-red.)„Durch scheinbar mangelndes Interesse an überregionalen Beiräten stellt sich die Hansestadt Lübeck selbst ins Abseits“, kritisiert Jana Lange, Mitglied der FDP-Bürgerschaftsfraktion. Die Liberale bemängelt, dass in der Bürgerschaft den möglichen Fördergeldern, die eingeworben werden könnten, schlicht zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.

„Im ‚Zukunftsprogramm Wirtschaft’ schlummern mehrere hundert Millionen Euro, die nur darauf warten, abgerufen zu werden“, so Frau Lange. Dazu müsse ein entsprechender Antrag beim Regionalbeirat Süd-Ost beziehungsweise beim Wirtschaftsministerium gestellt werden. Die Hansestadt Lübeck laufe Gefahr, die möglichen Fördergelder zu verschlafen. Selbst bei der aktuellen Förderung der Travemünder Strandpromenade habe das Wirtschaftsministerium die Stadt geradezu "zum Jagen tragen" müssen.

Zudem hätten Vertreter der Bürgerschaftsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Grüne einen Sitz in diesem Gremium. „Allerdings ist ein Vertreter der Fraktionen so gut wie nie zu sehen“, kritisiert Frau Lange, die als Gast an den Sitzungen des Regionalbeirates Süd-Ost regelmäßig teilnimmt. Die Liberale ist erstaunt darüber, dass beispielsweise der SPD-Fraktionschef Peter Reinhardt vom Sechs-Millionen-Projekt „Strandpromenade“ nichts gewusst hat, obwohl sogar eines seiner Fraktionsmitglieder bei der Vorstellung des Vorhabens vor Ort war.

„In Zeiten knapper Kassen muss jede Chance genutzt werden“, so Jana Lange. Die Gelegenheit, die Strandpromenade zu sanieren, werde sich so schnell nicht wieder ergeben. Dabei liege Travemünde derzeit an Attraktivität hinter den benachbarten Seebädern zurück. Ferner stärken aus Sicht der FDP-Frau derartige Projekte die Stadt und die gesamte Region. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass der Stadt aus Trägheit Gelder entgehen“, so Jana Lange abschließend.

Quelle: FDP-Bürgerschaftsfraktion

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