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Unternehmen in Ausbildungsplatz-Kampagne ausgezeichnet

05. April 2009 (HL-red.) Die Johnson & Johnson Medical GmbH und die Herza Schokolade GmbH & Co. KG in Norderstedt haben für ihr vorbildliches Engagement in der Berufsausbildung den Ausbildungs-Award der IHK zu Lübeck erhalten. IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Bernd Rohwer und Franz Thönnes (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, verliehen den Unternehmen die Auszeichnung im Zuge der IHK-Kampagne „Ausbilden –Jetzt erst recht!“.

In diesem Jahr bildet die Johnson & Johnson Medical GmbH insgesamt 84 junge Menschen in 13 verschiedenen Lehrberufen aus. Mit durchschnittlich rund 85 Prozent bleiben viele der Lehrlinge auch nach dem Abschluss ihrer Ausbildung in dem Unternehmen. Die Anzahl an Ausbildungsplätzen bei Johnson & Johnson Medical sei in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Auch für die Zukunft wolle die Firma dieses hohe Niveau halten, kündigte Personalchef Heiner Förster an. Staatsekretär Thönnes gratulierte dem Unternehmen mit den Worten: „Sie sind beispielhaft.“ Auch Rohwer dankte Förster und Ausbildungsleiterin Gertrude Thies für ihre herausragenden Leistungen in der beruflichen Ausbildung.

Der Schokoladenhersteller Herza bietet in diesem Jahr insgesamt neun jungen Menschen einen Ausbildungsplatz. Rohwer würdigte die Aktivitäten des 1921 gegründeten Unternehmens bei der Ausbildung der Fachkräfte von morgen. „Wir würden gern noch mehr ausbilden, unsere Kapazitäten sind aber begrenzt“, sagte Herza-Geschäftsführer Torsten Wywiol. Außerdem habe die Firma häufig Schwierigkeiten, geeignete Bewerber für die offenen Ausbildungsplätze zu finden. „Dabei sind die Schulnoten bei uns nicht das wichtigste Kriterium“, so Wywiol. Vielmehr suche er aufgeschlossene, motivierte Auszubildende, die „über den Tellerrand schauen“.

Für die Suche nach qualifizierten Bewerbern empfahl Rohwer eine verstärkte Vernetzung der Wirtschaft mit den Schulen: Gerade für kleinere Mittelständler biete eine derartige Kooperation gute Möglichkeiten, schon frühzeitig auf potenzielle Fachkräfte aufmerksam zu werden. Staatssekretär Thönnes rief die mittelständische Wirtschaft dazu auf, auch schwächeren Bewerbern eine Chance zu geben.

Quelle: Industrie- und Handelskammer zu Lübeck

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