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FDP: Ja zum Hansemuseum!

01. April 2009 (HL-red.) Die FDP-Bürgerschaftsfraktion unterstützt die Planungen für ein „Europäisches Hansemuseum“ in Lübeck. „Wir gehen davon aus, dass das vorgestellte Finanzierungskonzept greift und der Haushalt der Hansestadt Lübeck durch das Projekt nicht belastet wird“, erklärt die kulturpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Jana Lange. Jetzt sei es an der Zeit, dass die Bürgerschaft grünes Licht für das Hansemuseum gibt.

Das Europäische Hansemuseum Lübeck wird an dem Standtort auf dem Burghügel ein in seiner Art einzigartiges Themenmuseum. Die Planung sieht einen Neubau an der Untertrave vor, der mit dem historischen Bestand des Burgklosters verbunden ist. Die Erschließung soll sowohl von der Untertrave als auch von der Großen Burgstraße sowie der Burgtorbrücke aus erfolgen. An den Kainanlagen sowie am Standort Burgkloster hat der Handel begonnen. Der Standort steht damit für die Wiege der Lübecker Hanse, was durch bei Ausgrabungen gefundene mittelalterliche Exponate im späteren Hansemuseum zu sehen sein wird. Zudem soll der Standort die nördliche Altstadt beleben und Handel und Gastronomie wichtige Impulse geben.

Das 24-Millionen-Euro-Projekt könnte dank der finanziellen Unterstützung der Possehl-Stiftung und der Investitionen in nationale Weltkulturerbestätten aus dem aktuellen 150-Millionen-Euro-Programm des Bundes ohne weitere finanzielle Beteiligung der Hansestadt Lübeck umgesetzt werden. Allerdings dürfe der Betrieb eines Hansemuseums nicht teurer sein als der bisherige Betrieb des in das Projekt integrierten Kulturforums Burgkloster, unterstreicht Jana Lange.

„Das Hansemuseum wird sich positiv auf die gesamte Lübecker Kultur- und Museumslandschaft auswirken“, so die Liberale. Das Projekt werde sowohl zur Steigerung der Tagesbesuche beitragen als auch die Attraktivität der Stadt insgesamt für Übernachtungsgäste erhöhen. „Als einstige Hauptstadt und Königin der Hanse gehört das Hansemuseum nach Lübeck. Durch die Possehl-Stiftung und das Förderprogramm des Bundes haben wir jetzt die wohl einmalige Chance, das Projekt umzusetzen, ohne den kommunalen Haushalt zu belasten. Diese Chance sollten wir jetzt ergreifen“, so Jana Lange abschließend.

Quelle: FDP-Bürgerschaftsfraktion

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