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Lübeck bringt sich als Segelrevier für 2024/2028 in Stellung

12. Januar 2015 (HL-Red-RB) Lübeck bringt sich als Segelrevier für 2024/2028 in Stellung
Auf dem Weg zur Olympia-Bewerbung – Logo und Werbemittel vorgestellt – Positive Effekte
Lübeck hat sich am Freitag als Partner Hamburg für die Olympia-Bewerbung 2024/2028 in Stellung gebracht, um in Lübeck-Travemünde Ausrichter der Segelwettbewerbe zu sein. Während einer Pressekonferenz im Kanzleigebäude des Rathauses wurden das Logo – ein stilisiertes Sportsegelboot – mit dem Slogan „Gemeinsam Segel setzen“ sowie ein Plakat den zahlreich vertretenen Medienvertretern von Mitgliedern der „Olympia-Vorbereitungsgruppe“ vorgestellt.









Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck

Bürgermeister Bernd Saxe kündigte an, dass beide Marketingmittel bei den demnächst anstehenden Events einem g
rößeren Publikum präsentiert werden sollen. Beispielsweise beim Neujahrsempfang der IHK zu Lübeck, aber insbesondere auch bei der in der kommenden Woche beginnenden „boot“ in Düsseldorf. Zudem sollen Plakate mit einem Segelmotiv ab Anfang März auch großflächig im Hamburger Stadtgebiet zu sehen sein.
Der Auftritt bei der „boot“ entspreche dabei der Strategie der Lübecker Bewerbung: Man werde der neuen Philosophie des IOC Rechnung tragen und Bescheidenheit und Nachhaltigkeit zeigen. Saxe: „Wir protzen nicht und verschwenden kein Geld. Das ist die Linie unseres Gesamtkonzeptes für die Segelwettbewerbe in Lübeck-Travemünde und unterstreicht die Glaubwürdigkeit unseres Bewerbungskonzeptes.“ Bekanntlich geht Lübeck mit einem Konzept ins Rennen, das bereits vorhandene oder aber entstehende Infrastruktur und Bauten nutzen wolle. So werde das Olympische Dorf auf dem Priwall sein – in dem Ferienhauspark, der bereits in Teilen steht.
Für Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck, ist klar, dass Olympische Spiele in Hamburg und Lübeck-Travemünde den Bekanntheitsgrad der gesamten Metropolregion erhöhen würden. Zudem erwartet er deutliche Effekte beim Ausbau der Infrastruktur. Das sei „eine Art Konjunkturprogramm“.
Mitstreiter Michael Weiß, Präses der Kaufmannschaft zu Lübeck, sieht in Olympia ein „Leuchtturmprojekt für die gesamte Region“ und Frank Schärffe, Geschäftsführer der Travemünder Woche gGmbH, sieht „gute Chancen, gemeinsam mit Hamburg die Spiele auszurichten.“
Tourismuschef Christian Lukas sieht die Olympia-Bewerbung als ein beispielhaftes Projekt für Nachhaltigkeit. So sei bereits das Logo von allen gemeinsam entwickelt worden.

Quelle:
Hansestadt Lübeck / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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