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Hiller-Ohm: Erhalt der Hubbrücke wäre großer Gewinn für Lübeck

08. Januar 2015 (HL-Red-RB) Zu den aktuellen Presseberichten über die Kritik des internationalen Rates für Denkmalpflege (ICOMOS) am Abriss der Lübecker Hubbrücke erklärt die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm, die auch tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion ist: „Es wäre toll, wenn das einmalige Brückenbauwerk als Lübecker Kulturdenkmal erhalten werden könnte. Die Hubbrücke bildet mit dem neuen Europäischen Hansemuseum, dem Burgkloster und der Burgtorbrücke ein einzigartiges Ensemble. Der Erhalt der Hubbrücke wäre ein großer Gewinn für Lübeck. Die aktuelle Kritik der Welterbe-Hüter an den Abrissplänen muss sehr ernst genommen werden und erfordert eine Neubewertung der bisherigen Sachlage. Klar ist: Der Welterbe-Status der Hansestadt darf nicht angetastet werden.

Ich begrüße, dass das Lübecker Wasser- und Schifffahrtsamt einen Gutachter beauftragen will, die Haltbarkeit der Brücke genau zu prüfen. Nötig sind zudem belastbare Zahlen, wie teuer eine mögliche Sanierung im Vergleich zum geplanten Neubau wäre. Denn die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme ist in der Regel das zentrale Kriterium für die Bundesmittel. Ich werde mich gegenüber dem zuständigen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt dafür einzusetzen, dass der Denkmalschutz angesichts der besonderen Situation berücksichtigt und ein Erhalt der Hubbrücke doch noch möglich wird. Wichtig bleibt auch, eine barrierefreie Überquerung der Brücke herzustellen.“

Quelle:
Gabriele Hiller-Ohm, MdB (SPD)
www.hiller-ohm.de

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