Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Arbeit Wirtschaft H'werk Politik

Eutin: Landesgartenschau muss umplanen

29. Dezember 2014 (Eutin/Red-HS) Die Pläne zum Umbau der Eutiner Stadtbucht für die Landesgartenschau 2016 müssen geändert werden. Dazu hat der Fachbereich Bauen der Selbstverwaltung vorgetragen:
In der weiteren Bearbeitung des beschlossenen Entwurfs für die Teilmaßnahme Stadtbucht sind Änderungen im Bereich des südöstlichen Holzdecks, des Wassergartens und der Stützmauern für die Rampe zum Schlossvorplatz erforderlich.
 
Vor dem Hintergrund der Untersuchungsergebnisse zum Baugrund in der Stadtbucht wurde die beschlossene Entwurfsplanung im Hinblick auf die statischen Erfordernisse und auf die Baustelleneinrichtung weiter konkretisiert. Im Ergebnis wurde seitens der Planer festgestellt, dass eine Umsetzung der beschlossenen Planung zu sehr hohen Mehrkosten von mehr als 1,0 Mio. € (netto) führen würde. Insbesondere die Aufwendigkeit der Baukonstruktion im Bereich der Rampen mit den beiden Stützmauern, die schwierige Gründungssituation der sogenannten Kanzel und die Beachtung der Eislasten haben zu einer Umplanung im südöstlichen Bereich der Stadtbucht geführt. Durch die nunmehr seitens des Entwurfsbüro A24 in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Ingenieurbüro KSK vorgeschlagene Entwurfsänderung können die Mehrkosten für die Umgestaltung der Stadtbucht erheblich auf nunmehr etwa 615.000 € (netto) reduziert werden.
 
Der Änderungsvorschlag sieht vor, dass auf Stützmauern entlang der Rampe zu Gunsten von Böschungen verzichtet und das Holzdeck in diesem Bereich reduziert wird. Weiterhin wird der Wassergarten verschoben und flächenmäßig reduziert. Dies trägt auch dem Umstand Rechnung, dass der Entwässerungsgraben an dieser Stelle der künftigen Promenade in den Großen Eutiner See einleitet und die erforderlichen Schutzmaßnahmen mit der vorgeschlagenen Änderung für den Wassergarten verzichtbar sind.
 
Durch das Böschungsbauwerk wird zudem die Treppenanlage zum Schlossvorplatz in südlicher Richtung verschoben. Die Terrasse vor dem Gebäude der ehemaligen Reithalle reduziert sich auf den heutigen Umfang.
 
Derzeit wird durch das Referat Städtebauförderung beim Innenministerium die Förderfähigkeit der Entwurfsänderungen geprüft. Bei Vorliegen eines positiven Bescheides ist für die 4. Kalenderwoche 2015 die Ausschreibung der Maßnahme geplant.

Von Horst Schinzel
HS-Kulturkorrespondenz * Postfach 347 * 23 693 Eutin * Tel 04521 790 521 * Mobil 0176 4801 3589 * Fax 04521 790 522

Impressum