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HL: 40 Jahre "Tag der Kapitäne"von Rathausempfang bis Festabend

15. November 2014 (HL-Red-RB) Traditionell wird der Tag der Kapitäne stets am zweiten Donnerstag des Monats November begangen - in diesem Jahr zum 40. Mal! Eine Geste der Aufwartung gegenüber allen Kapitänen, die einmal den Hafen der Hansestadt angelaufen haben oder eben auch "Lübecker" sind. Nicht verwunderlich also, dass diese der Einladung zu "ihrem" Tag in Lübeck sehr gerne annehmen und wie es sich in jedem Jahr immer wieder zeigt. Traditionell beginnt dieser Tag mit einem Empfang im Audienzsaal des Lübecker Rathauses, wo in diesem Jahr Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer den Fahrensleuten die gebührende Ehre erwies: "Dieser Tag soll in besonderer Weise die Verbundenheit der Stadt mit ihren Kapitänen leben", sagte Gabriele Schopenhauer. "Der Seehandel hat Lübeck im Mittelalter reich und berühmt gemacht!"
Das beschränkte sich nicht nur auf das Gebiet der Ostsee, sondern weit darüber hinaus von England bis hin zum Mittelmeer. Im Grunde war das bereits "gelebtes Europa". Nicht zu Wasser alledings nur, sondern über viele Länder und Städte hinaus bis weit in Norden und Osten.

Lübeck-TeaTime hat den Empfang wie den Abend begleitet und stellt folgenden Bilderbogen dazu vor:



































































Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck


Nach dem Empfang, bei dem sich die Kapitäne bereits über auch ihr Wiedersehen eingehend Erinnerungen austauschten, ging es im obligatorischen Tagesprogramm
nach Hamburg-Finkenwerder zum Airbus-Werk. Zurück in Lübeck gaben zwei Stunden "Freizeit" Gelegenheit auch zu einem individuellen Stadtbesuch, bis der abschließende Abend in der Schiffergesellschaft mit dem auch trtaditionellen Festessen "Holsteiner Ochsenbrust" gemeinsam nun mit vielen Gästen illustren Gästen aus Politik und Wirtschaft, wie es immer so schön heißt, begann. Dieses Mal begrüßt von Hafenkapitän Wolfram Klempin, dem das Grußwort des Lübecker Bürgermeisters Bernd Saxe folgte. Von Rotspon bis - zu welchem Wunsch auch immer - auf das Kommende gut vorbereitet, ließen die Restaurantbetreiber der Schiffergesellschaft Wolfang Steffen und Gerhard Birnstingl vor dem Anschnitt der verführerisch duftenden Bratenstücke ließen Wolfgang Steffen und Gerhard Birnstingl erst einmal einen kurzen Blick auf „Sänften" hereingetragene Spezialität zu, um dann den Start das Servieren frei zu geben. Wenn es vielleicht zunächst im Genuss des Mahles "zwangsläufig" weniger Gelegenheit gab, miteinander zu kommunizieren, ergab sich dies dann mehr und mehr und umso eigehendr. Dabei wurden auch gerne die Plätze getauscht, um so auch mit denen ins Gespräch zu kommen, die nicht in direkter Nachbarschaft saßen.

Das Wort ergriff schließlich auch der Sprecher der Kapitäne Gerhard Hauke, der es in gewohnt launiger Weise verstand, sich auch im Namen seiner Kapitänskollegen für die Einladung zu diesen Tag bei Hafenkapitän Wolfram Kempin und allen denen, die dazu beigetragen hatten, zu bedanken. Für dieen Tag, den sie wieder mit großer Freude wahrgenommen hätten, zumal damit auch wieder besondere Gelegenheit zum Wiedersehen untereinander und zum Austausch gegeben sei - und dies eben seit vielen Jahren. Nannte den Namen Stig Ekström, den Kapitän aus dem schwedischen Malmö, der bereits seit 1975 nahezu ununterbrochen jeden dieser Einladungen wahrgenommen hat. Noch unter dem Eindruck der modernen, wenn auch fremden Technik bei Airbus hatte er, an Bürgermeister Bernd Saxe gerichtet und im Gedanken um den Lübecker Rotspon einen besonderen Wunsch: Er möchte einmal den Weinkeller "unter dem Rathaus" besuchen...

Wenn nun der Hafenkapitän noch einmal an das Rednerpult fand, war es nicht das Signal zum Aufbruch, sondern, um auch seinerseit für das Kommen aller zu danken. So war es vielleicht nicht für alle auffällig, dass der schwedische Kapitän zuvor nicht wie seine Kollegen bereits den ebenso obligatorischen Erinnerungsbecher bekommen hatte. Auch noch nicht das "Gruppenfoto" vom Rathausempfang, das wohl erstmals als (presseseitige) Überraschung dem beigefügt, erhalten hatte. Sicherlich ahnte er jedoch, dass da noch etwas kommen würde. So folgte er gespannt der Aufforderung, sich zum Hafenkapitän zu begeben, der ihm dann ein Erinnerungsglas mit der besonderen Gravur „Skål“ überreichte – ein „Zum Wohl“, das mit den Wunsch zu weiter bester Gesundheit verbunden sein dürfte. Der Beschenkte jedenfalls – verschmitzt lächelnd – bedankte sich herzlich dafür. Erinnerte dabei an den wohl ersten Empfang damals im Casino (Travemünde), zu dem acht Kapitäne aus Dänemark, Schweden und Deutschland gebeten wurden. In diesem Jahr waren es über Zwanzig. Vergessen sein sollen jedoch seine zwei Alterskollegen Siegfried Horn und Hans-Joachim Meier auf keinen Fall - alle über 80 Jahre "jung". Aber der Schwede war heute eben der „primus inter paris“ mit fast 87 Jahren, wie schon die alten Römer sagten (lateinisch für „Erster unter Gleichen“.
Beiden aber war jedoch ebenfalls besondere Aufmerksam gewidmet mit dem Pressefoto am Globus im Audienzsaal.

So gab es einmal als Schlusssatz im Heftchen eines Schuhunternehmens „...lang klingt's im Walde noch, L. ...lebe hoch!“. Das könnte sinngemäß auch für diesen Ehrentag gelten: Lang klingt's in Lübeck noch, seine Kapitäne leben hoch!“ - ein schließender Gedanke nur. Denn das klang wahrlich nicht durch diesen Abend, der nach angeregtem Austausch aber irgendwann zu Ende gehen musste. Auch von dieser Stelle jedoch alles Gute, gute Gesundheit, gute Heimreise und auf ein Wiedersehen in 2015!

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