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BioMedTec Wissenschaftscampus Leuchtturm seiner Branche

24 September 2014 (HL-Red-RB) BioMedTec Wissenschaftscampus entwickelt sich zum Leuchtturm der Medizintechnikbranche im Norden: 140 Industrievertreter, Wissenschaftler, Mediziner, Ingenieure und Juristen aus ganz Europa tagen noch bis Donnerstag, 25. September 2014, in der „Lübeck 2014 Summer Academy“ auf dem BioMedTec Wissenschaftscampus. Als Netzwerkveranstaltung ist die „Summer Academy“ eine der wichtigsten Verbindungen Zentraleuropas zur Medizintechnikbranche in Skandinavien. Die Teilnehmer aus Deutschland, Schweden, Dänemark, den Niederlanden, der Schweiz und Portugal diskutieren in Lübeck über aktuelle Themen der Medizintechnik von der medizinischen Bildverarbeitung über wissenschaftliche und ingenieurtechnische Forschung bis hin zu rechtlichen Fragen bei der Marktzulassung von Medizinprodukten.

„Die Medizintechnik ist für die Wirtschaft in unserer Region von hoher Bedeutung. Deshalb unterstützen wir bereits im dritten Jahr die ‚Lübeck Summer Academy‘“, sagt Nils Thoralf Jarck, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck, die die Sommerakademie gemeinsam mit dem BioMedTec Wissenschaftscampus ausrichtet. „Wir registrieren kontinuierlich steigende Teilnehmerzahlen und vor allem auch ein stetig wachsendes Einzugsgebiet der Veranstaltung. Dieses Jahr kommen die Teilnehmer aus ganz Europa. Der BioMedTec Wissenschaftscampus entwickelt sich zu einem Leuchtturm der Medizintechnikbranche im Norden“, betont Jarck. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen der Region, die keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung vorhalten können, nutzten die Sommerakademie zur Information und Vernetzung sowie zum Erfahrungsaustausch. Daher begleitet dieses Jahr erstmals eine Fachausstellung die „Lübeck Summer Academy“: Rund 20 Unternehmen und Forschungseinrichtungen präsentieren während der Konferenz ihre Leistungen und Produkte im Foyer des Hörsaalgebäudes auf dem Campus.

Den zentralen Impulsvortrag der in fünf Einzelmodule gegliederten Veranstaltung hält Professor Ron Kikinis von der Harvard Medical School in Boston zum Thema „Von der Innovation zum Markt“. Seit einigen Monaten leitet Kikinis zudem die Fraunhofer MEVIS Projektgruppe Bildregistrierung in Lübeck, die auch Workshops zu den Themen „Computer-unterstützte OP“ und „Computer-navigierte Strahlentherapie“ abhält. Der Einfluss komplexer Regularien auf die Innovationstätigkeit sowie die Zusammenarbeit zwischen Medizintechnikherstellern und Zulassungsstellen stehen im Mittelpunkt eines weiteren Workshops, geleitet von Dr. Heike Wachenhausen, Vorsitzende des Lübecker Vereins Forum für Medizintechnik e. V. Das Labor für Medizinische Sensor- und Gerätetechnik der FH Lübeck richtet unter der Leitung von Professor Stephan Klein einen europäischen Workshop zum Thema Mikrofluidik in der Medizintechnik aus.

Den Abschluss der Sommerakademie bildet am Donnerstag eine Informationsveranstaltung zu aktuellen öffentlichen Fördermöglichkeiten für Innovationen und Forschung in Medizintechnik und Lebenswissenschaften. Zahlreiche Referenten erläutern Förderprogramme der EU und des Bundes. Die IHK zu Lübeck präsentiert zudem eine eigene, regionale Förderinitiative, die Beschäftigten im Forschungs- und Entwicklungsbereich Reisestipendien für den Austausch mit Partnerorganisationen in Dänemark und Südschweden bietet. Bis zu 5.000 Euro stehen pro Stipendium bei einer maximalen Entsendeperiode von vier Wochen zur Verfügung. Die IHK arbeitet bei der Initiative eng mit dem dänischen Ministerium für Weiterführende Bildung und Wissenschaft sowie dem Rat der Region Schonen in Südschweden zusammen.

Quelle:
IHK zu Lübeck:
www.ihk-schleswig-holstein.de

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