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IHK: Wer jetzt nicht ausbildet, steht in zehn Jahren schlecht da

20. März 2009 (HL-red.) „Wir können auf keinen verzichten, sondern müssen jeden qualifizieren. Leider hat das noch nicht jedes Unternehmen begriffen.“ Mit diesen Worten warb Schleswig-Holsteins Finanzminister Rainer Wiegard für die Kampagne „Ausbilden – Jetzt erst recht!“ der IHK zu Lübeck. Der Minister besuchte gemeinsam mit IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Bernd Rohwer und Dr. Ulrich Hoffmeister, Leiter des IHK-Geschäftsbereiches Aus- und Weiterbildung, die
Firma Feige GmbH in Bad Oldesloe. Wiegard und Rohwer appellierten an die Unternehmen, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage jetzt den eigenen Nachwuchs auszubilden, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. „Wer jetzt nicht ausbildet, steht in zehn Jahren schlecht da“, so Wiegard.



Foto ü/IHK zu HL: Feige-Geschäftsführer Dr. Georg Stegemann sagte, sein auf Abfülltechnik spezialisiertes Unternehmen sei sich dessen bewusst, dass es gute Leute für die Belegschaft selbst ausbilden müsse. Die Firma bildet zurzeit sieben Jugendliche zu Industriekaufleuten, Industriemechanikern und Elektronikern für Betriebstechnik aus. In diesem Jahr will Feige erneut drei Lehrlinge einstellen. „Wenn wir unsere Wachstumsziele bis zum kommenden Jahr erreichen, werden wir über ein erweitertes Engagement in der Ausbildung nachdenken müssen“, kündigte Stegemann an. Rohwer dankte ihm für die vorbildliche Ausbildungsleistung und überreichte ihm zur Anerkennung den IHK-Ausbildungs-Award. „Damit wollen wir auch andere Unternehmen in der Region motivieren, auf hohem Niveau auszubilden“, sagte der IHK-Hauptgeschäftsführer.

Auch die Schmechel Transport GmbH in Bad Oldesloe bildet seit Jahren Speditionskaufleute und Berufskraftfahrer für den eigenen Bedarf aus. Hoffmeister dankte Geschäftsführer Dirk Schmechel für das Engagement auch in schwierigen Zeiten und warb dafür, auch schwächeren Jugendlichen mit der geförderten Einstiegsqualifizierung eine Chance zu geben. „Häufig werden das gute und motivierte Mitarbeiter“, so Hoffmeister.

Seine Anerkennung sprach Rohwer auch der Stadtwerke Lübeck GmbH (SWL) aus: „Trotz eines schwierigen Wirtschaftsumfelds steigern die Stadtwerke ihr Ausbildungsvolumen um zehn Prozent. Das ist ein tolles Signal für die Region“, sagte der Hauptgeschäftsführer bei einem Besuch der SWL mit Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, IHK-Vicepräses Wolfgang Pötschke und Dirk Gerdes, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH. Die Delegation besuchte auch die Solcon Systemtechnik GmbH. Das Lübecker Unternehmen mit 35 Mitarbeitern hat sich auf die Entwicklung von Industrierechnern spezialisiert. Geschäftsführer Dr. Reiner Wieck sagte, seine Firma suche Auszubildende für die Berufe Fachinformatiker und IT-System-Elektroniker.


Quelle: IHK zu Lübeck







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