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Bündnis für Wirtschaft will Zusammenhalt im Krs.Segeberg stärken

30. Mai 2014 (HL-Red-RB) 110.000 Lagerplätze für rund 65.000 Artikel – das Ersatzteilzentrum der Jungheinrich AG in Kaltenkirchen ist ein Hightech-Highlight im Norden. Von der Leistungsfähigkeit des modernen, automatisierten Hightech-Logistikzentrums überzeugten sich die Mitglieder des Wirtschaftsbeirats Segeberg der IHK zu Lübeck. Der Leiter Ersatzteilmanagement im Jungheinrich Konzern Stefan Brehm führte die 30 Teilnehmer durch den im August 2013 eingeweihten Neubau mit 20.000 Quadratmetern Lagerfläche. Das hochmoderne Distributionszentrum ermöglicht es Jungheinrich ganzjährig, Ersatzteile über Nacht an Techniker überall in Europa zu liefern. „Gigantisch - eine beeindruckende technologische Leistung“, betonte Bernd Jorkisch, IHK-Vicepräses und Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats. „Es ist gleichsam ein starkes Signal wie ein Glücksfall für den HanseBelt, dass Jungheinrich sich ganz bewusst für den Standort Katenkirchen im Kreis Segeberg entschieden hat und gleichzeitig seine Dependance in Norderstedt erhält.“

In der anschließenden Sitzung berichtete Dr. Heinz Schweer, Direktor Landwirtschaft der Vion GmbH, über die Vorkommnisse zu Beginn dieses Jahres rund um den Vion-Schlachthof in Bad Bramstedt. Er betonte, dass die erhobenen Vorwürfe gegen den Schlachthof Bad Bramstedt aus Sicht seines Unternehmens jeder Grundlage entbehrten. Sechs unabhängige Expertengutachten bestätigten dies. Der fünfwöchige Stillstand des Betriebs habe einen sehr hohen wirtschaftlichen Schaden nach sich gezogen, den ein mittelständisches Unternehmen ohne starkes Finanzpolster, auf das der Vion-Konzern zum Glück zurückgreifen konnte, vermutlich nicht überlebt hätte. „Gerade für die Landwirtschaft der Region und die über 300 Mitarbeiter am Schlachthof Bad Bramstedt begrüße ich es sehr, dass letztlich eine einvernehmliche Lösung zwischen Politik, Verwaltung und Vion zur Wiederaufnahme des Betriebs gefunden wurde“, sagte Jorkisch.

Professor Dr. Rüdiger Soltwedel warb bei den Mitgliedern des Wirtschaftsbeirats um die Mitarbeit im neuen Bündnis für Wirtschaft. Dieses habe sich das Ziel gesetzt, den Zusammenhalt im Kreis Segeberg zu stärken, eine Willkommenskultur zu organisieren und den in einen wirtschaftlich starken Südwesten und einen schwächer positionierten Nordosten geteilten Kreis zu einen. Mit vielen Anknüpfungspunkten zur IHK-Strategie „Schleswig-Holstein 2030“ könnten Unternehmen, Kommunen und gesellschaftliche Einrichtungen gemeinsam an der Zukunft des Kreises arbeiten, ergänzte Soltwedel zu den ersten Schritten des Bündnisses, das gern weitere Mitstreiter aufnehme.

Quelle:
IHK zu Lübeck
www.ihk-schleswig-holstein.de

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