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Agentur für Arbeit Lübeck

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Flughafen:-Mitarbeiter bitten Land um Hilfe

20. April 2014 (HL-Red-RB) Vorbemerkung/Meinung(RB); Angeblich standen bereits Zahlungen von Lübeck Airport an die Hansestadt Lübeck aus - April-Gehälter an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Flughafen ebenfalls noch offen? So jedenfalls stehen die Dinge "im Raum". Warum vor allem die Hansestadt darauf offenkundig Stillschweigen bewahrt hat oder solches auferlegt hat, ist eine Frage, die nun müßig erscheinen muss. Die lübsche Politik zeigte sich noch vor Tagen "überrascht" und macht vor allem dem Bürgermeister Vorwürfe. Nicht nur hinsichtlich der derzeitigen Situation, sondern schon zur Auswahl des Flughafen-Käufers.
Nun wird das Flughafen aktiv und wendet sich mit folgender Meldung auch an die Öffentlichkeit:
"In der Diskussion über die Zukunft des Lübecker Flughafens haben sich am Freitag erstmals die Mitarbeiter zu Wort gemeldet. Auch sie haben keinen Kontakt zum neuen Geschäftsführer. Die Gehälter für April wurden noch nicht gezahlt. Die Mitarbeiter bitten die Politik um Hilfe. "Der Lübeck Airport hat bisher weder Kontakt zu dem neuen Geschäftsführer des Lübecker Flughafens, Herrn Adam Wagner, noch zu dem ebenfalls neuen Prokuristen, Herrn Michael Glück, aufbauen können", berichtet die Sprecherin des Flughafens. "Es wird aber weiterhin alles versucht, um die Herren ausfindig zu machen."

Rund 100 Mitarbeiter und der Betriebsrat des Lübeck Airport kämpfen unterdessen um ihre Arbeitsplätze. Es stehen derzeit die Gehälter vom April 2014 aus, die die Arbeitnehmer benötigen, um ihre Familien zu versorgen und die Mieten zu begleichen. "Es bleibt momentan lediglich die Hoffnung, dass sich die Situation bald löst", so die Sprecherin.

"Nicht nur für die Arbeitsplätze, sondern auch als Infrastruktur, Wirtschaftsmotor und als Baustein des Lübecker Tourismuskonzepts ist der Flughafen wichtig für die gesamte Region", so die Mitarbeiter. "Damit der Luftfahrtstandort Lübeck auch zukünftig gesichert ist, bittet der Lübeck Airport das Land Schleswig-Holstein um Unterstützung bei der Lösung der aktuellen Situation. Dankbar ist der Flughafen für den Rückhalt in Politik und Wirtschaft."

Ob das Land dem Unternehmen hilft, ist zweifelhaft. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hatte noch am Donnerstag bei einem Besuch in Lübeck die Zahlung von Landesmitteln ausgeschlossen. Alles weitere werde er erst bewerten, wenn Kontakt zur neuen Geschäftsführung besteht.

Insbesondere im Hinblick auf die Kapazitäten des Hamburg Airport sei es notwendig, dass der Lübecker Flughafen eine Zukunft habe und als dritte Start- und Landebahn in der Metropolregion Hamburg zur Verfügung stehe, bitten die Mitarbeiter um Unterstützung."

Quelle: Flughafen/HL-live

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