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Agentur für Arbeit Lübeck

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BfL für Internationale Schule In Lübeck

05. April 2014 (HL-Red-RB) Die Lübecker Bürgerschaftsfraktion der Bürger für Lübeck (BfL) übermittelte folgenden Beitrag: "Die Fraktion der Wählergemeinschaft "Bürger für Lübeck" (BfL) spricht sich für die Einführung von so genannten Internationalen Schulen im Lübecker Stadtgebiet aus, an denen bilingualer Unterricht mit Englischunterricht angeboten wird. "Dazu bietet sich die Kooperation einer noch zu benennenden Grundschule mit dem Thomas-Mann-Gymnasium geradezu an", schlägt die schulpolitische Sprecherin der BfL-Bürgerschaftsfraktion, Grete Rhenius, vor.

Damit stellt sich die BfL-Fraktion gegen die grundsätzlich ablehnende Haltung zur Internationalen Schule seitens der Schulverwaltung und des Schulrates, die im vergangenen Schulausschuss deutlich wurde. "Dass der Schulrat solche Pläne als `beängstigend` bezeichnet, finden wiederum wir geradezu beängstigend. Ein bilingualer Unterricht hat für uns nichts mit elitärer Bildung zu tun, sondern bietet allen Kindern eine Chance, die englische Sprache bereits frühzeitig zu erlernen und somit auf die Bedürfnisse einer globalisierten Welt vorbereitet zu werden", so Grete Rhenius.

Die BfL-Fraktion hatte bereits in der vergangenen Wahlperiode im November 2008 und im Juni 2011 in der Bürgerschaft einen entsprechenden Prüfantrag an die Verwaltung gestellt, deren Bericht jetzt erst der Bürgerschaft vorliegt. In dem Bericht wird ausgeführt, dass nach Kontaktaufnahme mit der IHK Lübeck seitens der Lübecker Wirtschaft eine Internationale Schule grundsätzlich begrüßt wird und ein großes Interesse an solchen Schulen besteht. Man geht von Standortvorteilen für Lübeck aus und sieht die Chance, neue Unternehmen in Lübeck anzusiedeln. "Da wir nur ernten können, was wir auch säen, sollten wir uns im Sinne der Prosperität unserer Stadt für eine Internationale Schule am Standort Lübeck entscheiden", so die Schulpolitikerin.

"Das Anwerben von privaten Sponsoren aus der Wirtschaft und die Bereitstellung von einem Gebäude dürfte bei dieser Interessenlage nicht das größte Problem sein. Hier wird allein aus ideologischen Gründen wieder blockiert und sinnvolle Innovationen werden verhindert. Eine Kooperation mit der Thomas-Mann-Schule sollte ernsthaft geprüft werden. Wir sollten die Empfehlungen des Verwaltungsberichtes ernsthaft weiterverfolgen. Anstelle von Gleichmacherei muss Leistungsbereitschaft gefördert und Eltern mehr Entscheidungsfreiheit eingeräumt werden", unterstreicht Grete Rhenius."

www.bfl-hl.de

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