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IHK kritisiert Unsicherheit bei der Kunsthandelbesteuerung

31. März 2014 (HL-Red-RB) Die IHK Schleswig-Holstein beklagt die fehlende Rechtssicherheit für den Kunsthandel. Seit dem 1. Januar 2014 gelten beim Kauf von Kunstgegenständen im Kunsthandel nicht mehr die ermäßigten sieben Prozent, sondern der volle Mehrwertsteuersatz in Höhe von 19 Prozent. Das EU-Recht machte hier eine Anpassung notwendig. Zum Ausgleich hat der Gesetzgeber eine pauschale Margenbesteuerung für Kunsthändler eingeführt, nach der die Steuer auf 30 Prozent des Verkaufspreises erhoben wird.

Bisher fehlt es aber an einer bereits angekündigten wichtigen Verwaltungsanweisung, die die Einzelheiten regelt. „Kunsthändler sind damit erheblich verunsichert und wissen seit Jahresbeginn nicht, ob sie bei Verkäufen der 30-prozentigen Margenbesteuerung unterliegen“, betont Dr. Axel Job, Federführer Steuern der IHK Schleswig-Holstein. Bisher konnte sich das Bundesfinanzministerium mit den Landesfinanzbehörden auf keine einheitliche Regelung verständigen. „Hier ist ein schnelles Handeln erforderlich, um für die Branche Rechtssicherheit zu garantieren“, sagt Job.

Quelle:
IHK Schleswig-Holstein

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