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Sommerferienregelung muss wirtschaftsfreundlicher werden

21. März 2014 (Lüneburg/HL-Red-RB) IHK Nord fordert 90 Tage Gesamtferienzeitraum: Aufgrund des schrumpfenden Zeitkorridors für die Sommerferien im Jahr 2014 fordert die IHK Nord vor den anstehenden Beratungen der Kultusministerkonferenz für die Sommerferienzeiträume von 2018 – 2024, eine wirtschaftsfreundlichere Sommerferienregelung einzuführen.
Insgesamt nutzen derzeit die 16 Bundesländer nur einen Gesamtferienzeitraum von 71 Tagen. Die IHKs in Norddeutschland rechnen angesichts dieses engen Zeitraums mit wirtschaftlichen Einbußen für die Tourismusbranche, einer stärkeren Saisonalität, überfüllten Ferienorten und Staus auf den Straßen. Die Konzentration der Nachfrage in Beherbergung und Gastronomie auf einen relativ kurzen Zeitraum hat darüber hinaus mit Sicherheit Preissteigerungen zur Folge, die insbesondere Familien mit Kindern belasten.
Auch in den kommenden drei Jahren werden die Ferien ähnlich dicht gedrängt sein wie in 2014. Es ist daher erforderlich, die Zeit der Sommerferien maßgeblich zu entzerren und zukünftig einen 90-Tagezeitraum auszuschöpfen.
Deutschland ist das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Besonders Norddeutschland mit seinen attraktiven Destinationen genießt eine sehr starke Nachfrage. Familien mit Kindern sind eine Hauptzielgruppe des Tourismusmarketings, wobei Familienreisen ein stabiles und wichtiges Marktsegment für die Tourismuswirtschaft in Norddeutschland darstellen. Insbesondere Familien mit schulpflichtigen Kindern sind aber auf die langfristig festgelegten Ferientermine angewiesen. Die von der Kultusministerkonferenz bereits vor geraumer Zeit getroffene Sommerferienregelung bis 2017 berücksichtigt diesen Sachverhalt in keiner Weise und ist wirtschafts- und familienfern.
Die IHK Nord ist ein Zusammenschluss 13 norddeutscher Industrie- und Handelskammern aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Sie vertreten knapp 700.000 Unternehmen in Norddeutschland und stützen sich auf rund 20.000 ehrenamtlich engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer. Arbeitsschwerpunkte sind die Hafenwirtschaft, die maritime Technologie, die Verkehrsinfrastruktur, die Tourismuswirtschaft und die Industrie. www.ihk-nord.de

Quelle:
IHK Nord e.V.

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