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Agentur für Arbeit Lübeck

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Der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein: Januar 2014

30. Januar 2014 (HL-Red-RB) • Aktuelle Daten: 111.700 Arbeitslose in Schleswig-Holstein, Quote liegt bei 7,5 Prozent • Im Januar 8.800 Arbeitslose mehr als im Vormonat Dezember • Saisonal bedingte Zunahme jedoch deutlicher niedriger als in den Vorjahren • „Zwar verzeichnen wir in den Tourismusregionen Schleswig-Holsteins sowie im Wohnungs-, Straßen- und Gartenbau den saisonal typischen Anstieg der Arbeitslosenzahlen, doch die Daten zeigen auch: Der bisher milde Winter bremst den Anstieg der Arbeitslosigkeit.“(Margit Haupt-Koopmann) • Positives Signal zum Jahresbeginn: Deutliches Plus bei den Stellenzugängen
• Betriebe melden den Arbeitgeberserviceteams der Arbeitsagenturen und Jobcenter im Januar 4.400 sozialversicherungspflichtige Stellen: + 18,3 Prozent • Auch sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt im Vorjahresver-
gleich: 8.900 zusätzliche Jobs Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar - im Vergleich zum Vormonat Dezember - um 8.800
oder 8,6 Prozent auf 111.700 gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 7,5 Prozent. Im
Vergleich zum Januar des Vorjahres stieg die Arbeitslosigkeit um 2.700 oder um 2,4 Prozent.
„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat Dezember ist jahreszeitlich typisch. Erfreulich ist, dass der Zuwachs aufgrund des milden Winters deutlich geringer ausgefallen ist als in den Vorjahren“, sagte Margit Haupt-Koopmann, Chefin der Regionaldirektion Nord, heute (30. Januar 2014) in Kiel.
„Zwar verzeichnen wir in den Tourismusregionen Schleswig-Holsteins sowie im Wohnungs-,
Straßen- und Gartenbau den saisonal typischen Anstieg der Arbeitslosenzahlen, doch die Daten zeigen auch: Der bisher milde Winter bremst den Anstieg der Arbeitslosigkeit. Während wir im Januar 2013 noch ein Plus von 10.600 melden mussten, ist es aktuell eine Zunahme
um 8.800 - der geringste Anstieg in einem Januar gegenüber dem Vormonat Dezember seit 2008.“
(Januar zum Vormonat Dezember - 2014: + 8.800 / 2013: + 10.600 / 2012: + 11.100 / 2011: + 13.400 /
2010: + 11.400 / 2009: + 11.100 / 2008: + 8.700)
Haupt-Koopmann betonte darüber hinaus: „Ein positives Signal zum Jahresbeginn 2014 sehe
ich in den Stellenzugängen. Im Januar wurden den gemeinsamen Arbeitgeberserviceteams der Arbeitsagenturen und Jobcenter insgesamt 4.400 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. Das sind nicht nur 479 oder 12,2 Prozent mehr als im Vormonat Dezember,
es sind sogar 681 oder 18,3 Prozent mehr als im Januar des letzten Jahres. Speziell der Handel, das Gastgewerbe und die Gesundheitswirtschaft suchen verstärkt nach Personal.“ Aufgrund der allgemeinen Konjunkturerwartungen und des positiven Konsumklimas gehe
sie davon aus, dass sich der Arbeitskräftebedarf in den kommenden Monaten noch verstärken
werde.
Positiv verlaufe auch weiterhin die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Sie ist - es handelt sich hierbei um November-Daten (!) - um 8.900 oder 1,0 Prozent auf 878.500 im Vorjahresvergleich gestiegen. Besonders im Handel (+1.900), im Gesundheits-
und Sozialwesen (+1.900) sowie bei den wirtschaftlichen Dienstleistungen (+1.800) sind zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. In der Energiewirtschaft (-1.300) und im Bereich
Information und Kommunikation (-800) gingen hingegen Arbeitsplätze verloren.
Abschließend betonte Haupt-Koopmann: „Im Januar sind steigende Arbeitslosenzahlen
wenig überraschend. Ich gehe allerdings davon aus, dass wir bereits im übernächsten
Monat bei normalen Witterungsverhältnissen - anlässlich der Bekanntgabe der März-Zahlen - einen Abbau der Arbeitslosigkeit melden können.“
Info 1
Arbeitslosenquoten in Kreisen und Städten - Januar 2014
Kreise
• Niedrigste Quote: Stormarn mit 4,4 Prozent
• Höchste Quote: Dithmarschen mit 8,8 Prozent kreisfreie Städte
• Niedrigste Quote: Kiel mit 10,8 Prozent
• Höchste Quote: Neumünster mit 11,7 Prozent Info 2
S-H: Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Monat Januar seit Einführung von Hartz IV
2005: 180.000
2006: 162.800
2007: 133.200
2008: 118.700
2009: 114.900
2010: 119.300
2011: 117.200
2012: 109.900
2013: 109.000
2014:

Quelle:
Bundesagentur für Arbeit
Regionaldirektion Nord
www.arbeitsagentur.de

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