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Schulpolitik nach Geldbeutel

30. Januar 2014 (HL-Red-RB) Die Lübecker Bürgerschaftsfraktion der CDU übermittelte folgenden Beitrag: "Die Debatte um den Erhalt der Grundschule in Groß Steinrade nimmt immer bizarrere Züge an. Jetzt fordert der Vorsitzende des Schulausschusses André Kleyer (Grüne) laut Lübecker Nachtrichten die Eltern der betroffenen Schule auf, Geld für die Sanierung zu sammeln.

„Kleyer belügt sich selbst und andere, wenn er sagt, dass es bei der Sanierung der Schule um Geld gehe, dass die Hansestadt nicht habe“, erklärte Andreas Zander, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion. „Erstens seien bereits seit Jahren 900.000 Euro für die Sanierung in Haushalt eingeplant. Zweites hat die Rathauskoalition mit den Stimmen von SPD und Grünen im November 2013 beschlossen, zusätzlich einen Kredit von 5 Mio. Euro für Bauunterhaltung in Jahr 2014 aufzunehmen. Die Schule in Groß Steinrade wäre dafür eine gute Investition.“

Die Forderung von Kleyer, die Eltern sollten Geld für die Sanierung der Schule sammeln, weist Zander strikt zurück. „Es kann doch nicht ernsthaft so sein, dass die Grünen von Eltern verlangen gefälligst selbst eine Schule zu sanieren! Das ist und bleibt städtische Aufgabe, und wenn Herr Kleyer das nicht weiß, sollte er sich dringend fortbilden.“

Die Eltern hätten schon mehr als genug eigene Initiative bewiesen. Jetzt müsse die Stadt endlich handeln. Die Vorschläge für eine kostengünstige Sofortlösung lägen auf dem Tisch. Zander betonte: „Wer jetzt noch blockiert, abwartet oder weiter nichts tut, verfolgt andere politische Ziele.“

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