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Dauerparken verhindern und Quartiere als Lebensraum gestalten

23. Januar 2914 (HL-Red-RB) Die Lübecker Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE übermittelte folgenden Beitrag: "Seit über 2 Wochen wird das Problem mangelnden Parkraums in innenstadtnahen Wohngebieten diskutiert. "Ich schlage vor zu prüfen, ob eine Regelung für Entlastung sorgen könnte, die beispielsweise das Parken in der Woche zwischen 10 und 16 Uhr nur für maximal 4 Stunden mit Parkscheibe erlaubt", so Tim Stüttgen. Denn das Problem wird durch folgenden Effekt verstärkt: "Unterstellt man vereinfacht, dass diejenigen, die ihr Fahrzeug oft nutzen, es auch besonders brauchen, dann sind gerade diese häufig vom Parkplatzmangel betroffen. Hingegen sind Fahrer, die ihr Fahrzeug seltener nutzen, also eher darauf verzichten könnten, nicht so oft mit dem Problem konfrontiert."

"Ich wünsche mir, dass die Bewohner der innenstadtnahen Wohnquartiere diese in erster Linie als ihren Lebensraum sehen. Den öffentlichen Raum so zu gestalten, dass dabei möglichst viele Parkplätze herauskommen, sollte nicht oberste Priorität haben", sagt Tim Stüttgen, Baupolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. in der Lübecker Bürgerschaft. "Insbesondere wenn in absehbarer Zeit umfangreichere Umgestaltungen des öffentlichen Raumes anstehen, sollte rechtzeitig vorher in dem betreffenden Stadtviertel ein entsprechender Meinungsbildungsprozess beginnen. In diesem sollten die Bedürfnisse aller dort lebenden Menschen ebenso wie eine Begrünung von stark urban geprägten Bereichen diskutiert werden."

"Natürlich müssen wir ein gutes ÖPNV-Angebot sicherstellen", so Tim Stüttgen. "Die Stadt kann ihre Bewohner nicht erst ihre Autos abschaffen lassen, sie dann aber an der Bushaltestelle 'im Regen stehen lassen'."

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