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Torsten Albig: Dem Fachkräftemangel gemeinsam begegnen

18. Januar 2914 (HL-Red-RB) Dem Fachkräftemangel gemeinsam begegnen - Ministerpräsident Torsten Albig (Foto RB) beim Neujahrsempfang von Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft in Lübeck: Für Ministerpräsident Torsten Albig ist das Handwerk in Schleswig-Holstein ein wichtiger Partner, um das Land zukunftsfest zu machen. "Das Handwerk trägt einen großen Anteil am guten Ausbildungsstand in unserem Land. Das Handwerk ist eine starker Aus-, Fort- und Weiterbildungsträger, auf den es künftig noch stärker ankommen wird", sagte Albig heute (17. Januar) beim Neujahrsempfang von Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft in Lübeck.

Schleswig-Holstein brauche nicht nur Bachelor und Master, sondern ebenso Gesellen und Meister, um in Zukunft genügend Facharbeiter zu haben, so der Regierungschef. Ungleich verteilte Bildungschancen und eine viel zu hohe Zahl von Schulabbrechern könne sich das Land nicht leisten. Gleichzeitig müssten die Arbeitgeber aber auch den Mut haben, schwer vermittelbaren Erwerbslosen eine Chance zu geben.

"Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, jedem Menschen diese Chancen zu eröffnen. Und das am besten nicht nur jungen Menschen, sondern allen Erwerbslosen", betonte Albig. Die Arbeitslosigkeit werde erst dann weiter sinken weiter, wenn auch diese Menschen für offene Stellen nachqualifiziert würden.

Albig bekräftigte zudem, dass die Landesregierung an einer Willkommenskultur für ausländische Fachkräfte in Schleswig-Holstein arbeite. "Chancen eröffnen müssen wir auch für all jene, die aus europäischen Nachbarländern oder als Flüchtlinge zu uns kommen. Es gibt einfach zu viele hochqualifizierte Einwanderer, die keine fachliche Anerkennung auf unserem zertifikatgeprägten Arbeitsmarkt haben. Sie alle können ein wertvoller, bereichernder Teil unserer Arbeitsgesellschaft sein."

Gemeinsam mit der Wirtschaft und den Sozialpartnern hat die Landesregierung im Oktober 2012 das Fachkräftebündnis "Zukunft im Norden" gestartet. Mit einer Strategie zur Fachkräftesicherung und einem umfangreichen Maßnahmenkatalog wollen die Partner die Folgen des demografischen Wandels auf dem Arbeitsmarkt steuern. Die Handwerkskammer Lübeck vertritt gut 20.000 der insgesamt knapp 31.000 Betriebe in Schleswig-Holstein.

Quelle:
Landesregierung SH/Staatskanzlei
www.schleswig-holstein.de/stk
/HSK

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