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Ministerpräsident Torsten Albig zum Jahreswechsel

31. Dezember 2013 (HL-Red-RB) Ministerpräsident Torsten Albig wünscht allen Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteinern ein glückliches und gesundes Jahr 2014: Liebe Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner! Das Jahr 2013 ist für unser Land ein ziemlich turbulentes gewesen. Zwei große Stürme sind über unser Land gefegt. Land unter gab es nicht nur im Herbst auf den Halligen, sondern auch im Sommer an der Elbe, die Lauenburg überflutete.

Wir haben Schäden und persönliches Leid der Betroffenen miterlebt. Wir haben aber auch gesehen, wie viele Menschen bereit waren, in der Not zu helfen und einen außergewöhnlichen Einsatz zu leisten, um ihre Mitmenschen zu schützen. Das war großartig. Dafür bedanke ich mich hier zum Jahreswechsel nochmals im Namen aller Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner ganz herzlich.

Alles andere als flüssig ging es auf unseren Verkehrsadern zu. Der Nord-Ostsee-Kanal blieb zeitweise aufgrund maroder Schleusentore geschlossen und die Rader Hochbrücke mit der A7 musste über Wochen teilgesperrt werden. Die Versäumnisse von Jahrzehnten forderten ihren Tribut. Auch hier wurde beherzt zugepackt von tüchtigen Bauarbeitern – unterstützt von vielen Polizistinnen und Polizisten, die wochenlang am Rande der Autobahn für die Sicherheit sorgten. Herzlichen Dank auch dafür.

Es hat 2013 auch schöne Nachrichten für unser Land gegeben. Die Bevölkerungserhebung hat Schleswig-Holstein zusätzliche Mittel beschert, die wir in die Sanierung unserer Straßen und Hochschulen, in den Schulunterricht unserer Kinder und in den Abbau der Neuverschuldung investiert haben. Auch im neuen Jahr wird die Landesregierung damit fortfahren, den Weg zu einem Haushalt ohne neue Schulden konsequent zu gehen und gleichzeitig unser Land Schritt für Schritt besser zu machen.

2014 wird das Jahr, in dem viele der neuen Gesetze in Kraft treten, die die Landesregierung nach einem intensiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet hat – allen voran das neue Schulgesetz, das unseren Schulen endlich Gewissheit für die Zukunft gibt. 2014 werden wir auch weiter mit den Kommunen daran arbeiten, für die kommenden Jahrzehnte eine neue, gerechtere Finanzierung der Kreise, Städte und Gemeinden zu schaffen, damit sie den Menschen vor Ort das bieten können, was zu einem lebenswerten, solidarischen Miteinander gehört.

Und 2014 soll auch das Jahr sein, in dem wir gemeinsam in die gar nicht so ferne Zukunft blicken und uns Gedanken darüber machen, wie Schleswig-Holstein in 10 bis 20 Jahren aussehen soll. Viele der großen Herausforderungen, vor denen wir gemeinsam stehen – sei es nun der demographische Bevölkerungsschwund, die Globalisierung oder der Klimawandel – reichen weit über eine Legislaturperiode hinaus und gehen im politischen Alltagsgeschäft mit seinen konkreten Problemen und seiner Hektik viel zu leicht unter. Deshalb möchte ich 2014 jenseits der Tagespolitik mit den Menschen diskutieren, wie wir mit den großen Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel, der Alterung der Gesellschaft oder der schwindenden Bevölkerung im ländlichen Raum umgehen.

Schleswig-Holstein steht vor großen Herausforderungen, die wir schon auf dem Bürgerkongress mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem ganzen Land im Juni 2013 thematisiert haben. Ich möchte auch 2014 weiter mit Ihnen, mit Wirtschaft, Gewerkschaften oder Verbänden darüber sprechen, wie unser Land 2030 aussehen soll. Am Ende soll ein Zukunftsbild von unserem Land stehen, für das sich alle im Land in ihrem Bereich einsetzen. Nur dann können wir wirklich etwas verändern. Ich lade Sie alle herzlich ein, sich daran zu beteiligen.

Ich wünsche allen Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteinern, dass sie gut ins Neue Jahr kommen und dass Glück und Gesundheit Ihren Weg durch das Jahr begleiten mögen.

Herzlichst Ihr

Torsten Albig. "


Quelle:
Ministerpräsident Torsten Albig © Olaf Bathke

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