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Ministerin fördert "Mobile Kinder-Diabetesambulanz"

28. Februar 2009 (Kiel/HL-red.). Gesundheitsministerin Dr. Gitta Trauernicht hat einen Förderbescheid zur Anschubfinanzierung des Modellprojektes "Mobile Kinder-Diabetesambulanz" überreicht. "Kinder und Jugendliche mit Diabetes wollen und sollen die gleichen Chancen auf ein normales Aufwachsen wie andere Kinder haben. Wenn Patienten nicht zur Ärztin kommen können, sind kreative Lösungen gefragt, wie die Ärztin zum Patienten kommt. Die Mobile Kinder-Diabetesambulanz ist ein beispielhafter Weg, wie eine medizinische Spezial-Versorgung wohnortnah sichergestellt werden kann", so Trauernicht.



Foto ü/LReg: Gesundheitsministerin Dr. Gitta Trauernicht


Im Rahmen der Mobilen Kinder-Diabetesambulanz werden die auf Kinder-Diabetologie spezialisierten Kinderärztinnen und Kinderärzte der Universitätskinderklinik Lübeck zukünftig eine spezielle Diabetes-Sprechstunde einmal im Monat auch in Flensburg anbieten. Die Sprechstunde findet in Kooperation mit der dortigen Diabetesschwerpunktpraxis Dres. Winkler, Burghoff und von Carnap statt. Das Konzept der mobilen Sprechstunde ist eine Erweiterung des ausgezeichneten und deutschlandweit einmaligen Projektes der "Mobilen Diabetesschulung". Um betroffenen Kindern den lebenswichtigen richtigen Umgang mit ihrer Krankheit beizubringen, werden sie in ganz Schleswig-Holstein durch die Mobile Diabetesschulung von Spezialisten geschult. Jährlich besuchen etwa 150 Kinder die mehrtägigen Kurse, die die Kinderärztin Dr. Simone von Sengbusch der Universitätskinderklinik Lübeck gemeinsam mit einem Netzwerk von Kinderkliniken und Ärztinnen und Ärzten initiiert haben. Weitere Infos: http://www.mobile-diabetesschulung.de/

Hintergrund
Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern. Sie entsteht durch die Zerstörung der insulinbildenden Zellen der Bauchspeicheldrüse durch das eigene Immunsystem des Körpers. Es ist bisher nicht heilbar, aber behandelbar: Dazu müssen Patientinnen und Patienten ihr Leben lang mehrmals täglich Insulin spritzen. Obwohl im allgemeinen Sprachgebrauch noch immer von "Zuckerkrankheit" gesprochen wird, ist der Genuss von Zucker oder Süßigkeiten nicht der Auslöser von Diabetes. Die Ursache ist bis heute nicht abschließend geklärt.

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren

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