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HL stürzt beim dritten Gender-Ranking“ dt. Großstädte weiter ab

22. November 2013 (HL-Red-RB) Frauenbüro: Lübeck braucht mehr Frauen in Aufsichtsräten und Politik: In der Lübecker Kommunalpolitik sind immer weniger Frauen vertreten. Beim dritten Gender-Ranking deutscher Großstädte stürzte Lübeck von Platz 4 (2008) über Platz 46 (2010) weiter auf Platz 61 ab. Das Ranking untersucht seit 2008 den Frauenanteil in 79 deutschen Großstädten. Maßstab sind Frauen im Kommunalparlament, aber auch Fraktions- und Ausschussvorsitze sowie Dezernats- und Verwaltungsleitungen, die von Frauen besetzt werden. Aufsichtsrats-Positionen werden im Gender-Ranking bisher nicht untersucht.

„Dass es an gut qualifizierten Frauen nicht mangelt, dürfte sich inzwischen herum gesprochen haben“, so Elke Sasse, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck. Das Frauenbüro hatte im Frühjahr 2013 eine Liste mit mehr als 20 qualifizierten Frauen vorgelegt, die sich für eine Tätigkeit in Lübecker Aufsichtsräten interessierten.

„Gerade weil der Frauenanteil in der Bürgerschaft so gering ist, können und sollten die Fraktionen jetzt die Chance nutzen, mehr Frauen für ein politisches Ehrenamt zu gewinnen, indem sie diese auch für Aufsichtsratspositionen vorschlagen“, so Elke Sasse, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck.

Das Gender-Ranking wird regelmäßig im Auftrag der Böll-Stiftung von WissenschaftlerInnen der Fernuniversität Hagen erstellt. Auszüge sind nachzulesen unter: www.boell.de/sites/default/files/uploads/2013/11/genderranking_deutscher_hochstaedte_kap_2.pdf

Quelle:
Frauenbüro der Hansestadt Lübeck
www.frauenbuero.luebeck.de

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